Gemeinsame Gesundheitsinitiativen im Bereich der Strahlentherapie

Vorausblickend auf eine Übereinkunft unter den Landesräten für Gesundheitswesen zur Festlegung der strategischen Prioritäten, die innerhalb des EVTZ Europaregion gemeinsam behandelt werden, soll ein technologisch sehr komplexes Thema mit möglichen Auswirkungen im Bereich der Forschung im Rahmen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit angegangen werden. Die Strahlentherapie wird im Bereich der onkologischen Behandlungen eingesetzt. Anhand hochtechnischer, sehr kostenintensiver Geräte werden ionisierende Strahlungen (hochenergetische Röntgenstrahlen) eingesetzt, um Krebsgeschwüre verschiedener Art gezielt zu zerstören. Die Strahlentherapie ist zusammen mit Chirurgie und Chemotherapie Teil der multidisziplinären Krebsbehandlung.

Im Gebiet der Europaregion bestehen drei Abteilungen für onkologische Strahlentherapie.

Angesichts der komplexen Organisation dieser Abteilungen, ihrer hochtechnischen Geräte, der Kosten für den Betrieb und die notwendige Aktualisierung, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, sowie der ständigen Fortschritte in diesem Bereich wäre es von Vorteil, dass die Gesundheitssysteme der jeweiligen Länder Kontakte unter den drei Abteilungen herstellen. Ziel ist der gemeinsame Zugang zu Therapieplänen,  zu Behandlungsprotokollen und die Definition der spezifischen Eingriffe für jede Pathologie und die Auswahl der geeignetsten Behandlung eines jeden Patienten. Damit sollen die therapeutischen Möglichkeiten in den drei Ländern vereinheitlicht werden. Ziel ist es, die Patienten in die jeweils geeignetsten Einrichtungen überweisen und die jeweils für die Therapie einzusetzenden Geräte auswählen zu können.

Zu diesem Zweck wird im Herbst 2013 erstmals ein Studientag organisiert.

Foto oben: MUI/Lackner


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