EU Project: "Vocational Training as a Passepartout for the Future"
This project aims at establishing efficient structures of vocational training by investing in infrastructures and the education of teachers and trainers. It is implemented by the Autonomous Province of Trento in conjunction with its partners, the Autonomous Province of Bolzano-Südtirol/Alto Adige, the Province of Tirol and the people's committee of the Province of Bac Ninh (Vietnam). The objective of this project is a re-organisation of the regional structures of vocational training.
Das Projekt „VOCATIONAL TRAINING AS A PASSPARTOUT FOR THE FUTURE/BERUFLICHE AUSBILDUNG ALS SCHLÜSSEL FÜR DIE ZUKUNFT. Aufbau einer Berufsbildungsstruktur durch Investitionen in Infrastruktur und Bildung der Ausbilder“ wird von der Autonomen Provinz Trient in Partnerschaft mit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, dem Land Tirol und dem Volkskomitee der Provinz Bac Ninh (Vietnam) durchgeführt. Wichtigste Zielsetzung dieser Aktion ist die Neuorganisation des regionalen Berufsbildungssystems. Dies erfolgt über die Umstrukturierung einer Berufsschule und die Einrichtung und Ausstattung neuer Werkstätten in der Provinz Bac Ninh, um den Schülern eine Ausbildung sicherzustellen, die ihnen den direkten Zugang zum Facharbeitsmarkt ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des von der Europäischen Union kofinanzierten Programms Asia Urbs realisiert.
In operativer Hinsicht sieht das Projekt eine Vielzahl von Aktivitäten vor. Die wichtigste besteht in der Umstrukturierung des Berufsbildungszentrums von Bac Ninh. Für folgende Fachrichtungen werden neue Werkstätten eingerichtet: Mechaniker-Dreher, Bau elektrischer Anlagen, Motorenbau und Schneiderei. Gleichzeitig wird die Ausbildung der örtlichen Lehrkräfte sichergestellt, welche dann die Jugendlichen an der Berufsschule unterrichten. Das Projekt sieht deshalb für eine Lehrergruppe der Berufsschule in Bac Ninh eine Ausbildung in den europäischen Partnerregionen vor. Eine weitere sehr wichtige Aktivität ist der Aufbau zweier Netzwerke: Eines soll die Übereinstimmung zwischen den Berufsbildungsprogrammen des genannten Zentrums und den effektiven Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gewährleisten, das andere soll die Diskussion zwischen Europa und Asien zum Thema „Jugendprobleme“ anregen.
Zielpersonen und damit unmittelbare Nutznießer dieses Projekts sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Indirekte Nutznießer sind die Familien der Berufsschüler, Unternehmen, die dann hoch qualifiziertes Personal einstellen können, sowie die Gemeinschaft als ganzes, die auf ein Berufsbildungszentrum mit hohen Qualitätsstandards, modernen Technologien und Einrichtungen sowie auf ein funktionierendes Netz von Beziehungen mit den Ländern der Europäischen Union zurückgreifen kann.
Die Förderer des Projektes sind davon überzeugt, dass man Jugendlichen, vor allem besonders benachteiligten Jugendlichen, die Möglichkeit geben soll, sich zu bilden und einen Beruf zu erlernen, und dass dies der beste Weg ist, um soziale Probleme zu verringern und gleichzeitig Vietnam bei seinen Bemühungen zur Verbesserung der sozio-ökonomischen Situation zu unterstützen.
Weitere Informationen über das EU-Projekt erhalten Sie im Internet:
http://www.training-europeasia.org/







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