Tiroltag 2015

22.08. - 23.08.2015

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>> Ergebnisse des EuregioLabs „NEUE HEIMAT EUROPAREGION TIROL-SÜDTIROL-TRENTINO - INTEGRATION STATT AUSGRENZUNG“ (Thesenpapier)

Der Tiroltag des Europäischen Forums Alpbach hat sich in den vergangenen Jahren zum Treffpunkt und Schaufenster der Forschungslandschaft der Europaregion Tirol‐Südtirol‐Trentino entwickelt. Der Tiroltag 2015 stand unter dem Motto "Neue Heimat Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino - Integration statt Ausgrenzung" und fand am 23. August 2015 im Tiroler Alpbach statt.

Integrationsfragen begleiten gerade die Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino schon seit langer Zeit. Die Zuwanderung von Menschen aus unterschiedlichen Ländern bedeutet Veränderung  - für alle Beteiligten. Das Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen Sprachen, Religionen, Lebensorientierungen, Kulturen und Identitäten birgt Risiken, bringt aber auch große Chancen mit sich. Beim Tiroltag 2015 ging es darum, diese Chancen und Risiken zu identifizieren und zu klären, welche Strukturen und Einrichtungen vorhanden sein müssen, damit Integration gelingt. Es geht um unsere gesellschaftlichen Grundpfeiler, um Toleranz, Menschenrechte und Wohlfahrt für alle. Ganz besonders soll die Rolle der Bildung in Integrationsprozessen beleuchtet werden.

JungforscherInnenpreis 2015

Schon im Vorfeld hatten 30 ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus der Europaregion im Rahmen des Euregio-Labs einen Katalog von erfolgversprechenden Maßnahmen zum Thema Integration entwickelt, der am Tiroltag mit den drei Landeshauptleuten diskutiert wurde. Zudem haben die JungforscherInnen aus der Region (2015 ausschließlich Frauen) ihre Ideen im Rahmen eines Wettbewerbes präsentiert. Heuer erhielten mit Verena Wisthaler (Europäische Akademie Bozen) und Gracy Pelacani (Universität Trient) punktegleich erstmals zwei JungforscherInnen die Auszeichnung. Die Südtirolerin Verena Wisthaler präsentierte eine vergleichende Studie, wie der Heimatbegriff in den Minderheitengebieten Südtirol, Korsika, Baskenland, Wales und Schottland von den politischen Parteien im Hinblick auf die Integration ausgelegt wird. Gracy Pelacani aus dem Trentino zeigte auf, wie die Erfahrungen aus dem Schutz der angestammten Minderheiten für eine erfolgreiche Integrationspolitik genutzt werden können.

 

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