Schloss Tirol

Von mächtigen Grafen, dem Land Tirol und seinen Greifvögeln erzählt das berühmte Schloss.

Auf Schloss Tirol hat am 13. Oktober 2011 die konstituierende Sitzung der Versammlung des EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" stattgefunden. Damit hat die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino einen institutionellen Arm in Gestalt eines Europäischen Verbunds territorialer Zusammenarbeit (EVTZ) bekommen.

Schloss Tirol in Dorf Tirol bei Meran im Burggrafenamt war die Stammburg der Grafen von Tirol und die Wiege des Landes Tirol. Bis in das 15. Jahrhundert, als die politische Verwaltung in das verkehrstechnisch günstigere Innsbruck verlegt wurde, war die Burg Residenz der Landesfürsten. 2003 wurde auf Schloss Tirol das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte eröffnet. Ein interaktiver Parcours durch die im Laufe von Jahrhunderten gewachsene Burganlage illustriert die wichtigsten Themen der Landesgeschichte von seinen Anfängen bis in die heutige Zeit, Kunst- und Sozialgeschichte, sowie den mittelalterlichen Alltag auf Schloss Tirol. Im Bergfried erschließt sich auf 20 Ebenen die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Multimediale Stationen, Hör- und Filmzeugnisse sowie eine umfassende Sammlung an Zeitdokumenten erläutern den langen Weg zur Südtiroler Autonomie.

Schloss Tirol thront hoch über Meran auf einem mächtigen Schlosshügel. Nicht nur das naheliegende Dorf Tirol sondern auch das ganze Land sind geprägt von der Geschichte dieses Schlosses, gab es doch dem Land Tirol seinen Namen. Um 1140 von den Grafen von Tirol erbaut, wird Schloss Tirol alsbald zum bedeutendsten Schloss in ganz Tirol.

Seine Blütezeit erlebte es unter Margarethe Maultasch, endete jedoch als diese abdankte und die Residence der Grafen von Meran nach Innsbruck verlegt wurde. Die Ringmauer des Schlosses, errichtet um 1100, gehört heute zu den ältesten noch erhaltenen Burgmauern überhaupt.

Kunsthistorisch besonders interessant sind die Fresken der Burgkapelle und die herrlichen romanischen Portale mit üppigen plastischen Figuren in Marmor, die zum Teil Fabelwesen, religiöse Motive und geometrische Ornamente zeigen. Die Kernburg besteht aus dem Südpalas mit Kapelle, dem Ostpalas, Wehrgang, Mushaus, dem Bergfried, Küchenhof und den Wirtschaftsgebäuden.

Durch romanische Marmorportale, vorbei an den Fresken der Doppelkapelle, durch das Hochzeitszimmer der Margarethe Maultasch und in den Bergfried geht es, wo auf 20 Ebenen die Geschichte des 20. Jahrhunderts dargestellt wird.

Und nach einem Besuch im Schloss, kann man eindrucksvolle Greifvögel bestaunen und einer Flugschau beiwohnen, denn in unmittelbarer Nähe von Schloss Tirol gibt es eine Greifvogelstation.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN und Kontakt:

Historisches Landesmuseum Schloss Tirol
Schlossweg 24
I–39019 Tirol (BZ)
T_+39-0473-220221
F_+39-0473-221132
M_info@schlosstirol.it

Öffnungszeiten Museum:
täglich außer Mo von 10 – 17 Uhr
im August 10 – 18 Uhr

Tägliche Führungen:

Museumsrundgänge in deutscher und italienischer Sprache ohne Voranmeldung, von Dienstag bis Samstag:
Deutsch 10.15 Uhr und 14.00 Uhr
Italienisch 11.30 Uhr und 15.15 Uhr
Englisch: Voranmeldung erbeten
Bau- und kunsthistorische Führungen: In einem Rundgang durch das Museum werden Landeskunde und Baugeschichte sowie auch die Kunstschätze des Schlosses vermittelt. Die Führung dauert ca. 50 Minuten.

Anreise:

Mit dem Auto bis Dorf Tirol. Auf dem Schlossweg besteht Fahrverbot. Parken Sie Ihren Wagen in Dorf Tirol (gegenüber der Minigolf-Anlage oder gegenüber der Raiffeisenkasse, gebührenpflichtig). Von dort erreichen Sie das Schloss auf einem Spaziergang von ca. 20-30 Minuten.
Mit dem Auto bis Schloss Thurnstein. Über die Laurinstraße, Schloss Thurnstein bis St. Peter. Ab Schloss Thurnstein besteht allgemeines Fahrverbot. Es gibt hier allerdings keine ausgewiesenen Parkplätze. Ein Fußweg führt Sie in ca. 20-30 Minuten zum Schloss.
Mit dem Autobus. Es besteht ein regelmäßiger Busverkehr bis Dorf Tirol und auf der anderen Seite bis Schloss Thurnstein.

Bildergalerie

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