Pro-Green

Gemeinschaft macht stark
Ein Kooperationsnetzwerk im Bereich “Green” zwischen Südtirol, Trentino und dem Land Tirol: so das Ziel des Projektes “Pro-Green: grenzübergreifendes Netzwerk zwischen dem Land Tirol und der Autonomen Provinz Bozen in den Sektoren nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energien“, das für Unternehmen, Institutionen und sektorspezifische Verbände der Europaregion bestimmt ist. Das Projekt möchte einen Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen und der Wettbewerbsfähigkeit leisten, und zwar in den Sektoren nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energien.

Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen in der Europaregion

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen. Denn eines der Ziele des Projektes ist es, die Beziehungen zwischen Betrieben, die in den beiden angrenzenden Regionen ihren Sitz haben, zu erleichtern und diesen über organisierte Treffen einen gegenseitigen Austausch zu ermöglichen.

Das Land Tirol und die Autonomen Provinzen Bozen und Trient haben in den vergangenen zwanzig Jahren politische Strategien in den Bereichen nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energien entwickelt. Damit wird nicht nur die Förderung des Einsatzes dieser Technologien bezweckt, um das Klima und die Umwelt zu schützen, sondern auch die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Sektoren, in denen innovative und wettbewerbsfähige Unternehmen tätig sind. Der EVTZ Europaregion unterstützt und fördert Zusammenschlüsse und Synergien in diesem Sinne. Ein konkretes Beispiel dafür ist das INTERREG-Projekt Pro-Green, das durch europäische Fonds finanziert wird und zwei vorrangige Zielsetzungen verfolgt: erstens die Schaffung eines grenzüberschreitenden Netzwerks zwischen dem Land Tirol und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol in den Bereichen nachhaltiges Bauen und erneuerbare Energien; zweitens die Erarbeitung eines Entwurfs von Richtlinien für die Finanzierung von überregionalen Projekten zur Förderung der Innovation, der angewandten Forschung und der Implementierung der Dienstleistungen zugunsten der im „grünen“ Sektor tätigen Unternehmen.

Wettbewerbsfähigkeit wird großgeschrieben

Auch das Thema Wettbewerbsfähigkeit wird bei „Pro-Green“ großgeschrieben. Die Wirtschaftssektoren Bau und erneuerbare Energien weisen noch immer die größten Wachstumsaussichten auf und die Stärkung genau dieser Sektoren kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit beider Regionen zu verbessern. Es gilt, schnell Informationen über die Tätigkeiten und Kompetenzen, die in beiden Regionen vorhanden sind, ausfindig zu machen und zur Verfügung zu stellen. Die Verwendung dieser Informationen kann zu einer schnelleren und effizienteren Antwort auf die Forderungen des Marktes führen, Synergien und Allianzen schaffen, Lieferketten und Wissenstransfers aktivieren. All das leistet einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Effekt ist nicht nur auf die kleinen und mittleren Unternehmen beschränkt, sondern betrifft auch Forschungszentren, Zertifizierungsinstitute und Prüflabore, die direkt in die Projektaktivitäten involviert sind.

Datenbank: Akteure der Green Economy

Eine der wichtigsten Initiativen des Projektes ist die Schaffung einer Datenbank von Akteuren der Green Economy. Diese Datenbank enthält alle Unternehmen, die in den Bereichen erneuerbaren Energien und nachhaltiges Bauen tätig sind. Die Unternehmen werden je nach Sektor und Rolle in der jeweiligen Wertschöpfungskette beschrieben. Zudem enthält die Datenbank auch Forschungseinrichtungen, Labore und Zertifizierungszentren samt Kurzbeschreibung ihrer Dienstleistungen.

Umfassende Website

Die Website von Pro-Green umfasst aktuellste Informationen zu Initiativen, Events und Newsbeiträgen sowie die umfassende Datenbank:

>>http://www.progreenet.eu

Die Projektpartner

Die geplanten Projekttätigkeiten werden von Institutionen durchgeführt, die in den Bereichen Innovation und Technologietransfer tätig sind: dabei handelt es sich um den TIS innovation park (Südtirol) und die Standortagentur Tirol (Tirol). Daneben tragen auch assoziierte Partner in Form von lokalen Regierungsstellen zum Projekterfolg bei: die Autonome Provinz Bozen (Abteilung 34), das Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Arbeit und Wirtschaft) und die EUREGIO Tirol-Südtirol-Trentino (EVTZ). Dadurch soll die Umsetzung der Projektergebnisse erleichtert werden.

Standortagentur Tirol

Projektpartner

Autonome Provinz Bozen

Abteilung 34 - Innovation, Forschung, Entwicklung und Genossenschaften
Assoziierter Partner

Amt der Tiroler Landesregierung

Abteilung Arbeit und Wirtschaft
Assoziierter Partner

 

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