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Albina: Projekt für gemeinsamen Lawinenlagebericht verlängert

Dass der gemeinsame euregionale Lawinenlagebericht nicht auf einen Winter beschränkt bleibt, dafür hat der Euregio-Vorstand heute Sorge getragen.

Gemeinsamer Lawinenlagebericht kommt
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Im kommenden Wintern wird es erstmals einen euregionalen Lawinenlagebericht geben. Nach dem erfolgreichen Test des technischen Redaktionssystems (Proof-of-concept) durch das Trentino kann der Euregio-Lawinenlagebericht wie geplant im Winter 2018/19 als gemeinsame Lawinengefahrenprognose die derzeitigen Lawinenlageberichte der drei Länder ersetzen. Der gemeinsame Bericht ist das Ergebnis des Interreg-Projekts Albina, das mit Ende Juli 2019 ausläuft. Der Vorstand des EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" hat auf seiner heutigen (23. Mai) Vorstandssitzung beschlossen, das Interreg-Projekt Albina über das nächste Jahr hinaus nahtlos fortzusetzen und für dessen Finanzierung zu sorgen.

Der gemeinsame Bericht, der täglich am Nachmittag in Deutsch, Italienisch und Englisch veröffentlicht werden wird, deckt das gesamte Gebiet der Europaregion ab und bietet einen umfassenden Überblick über die Lawinengefahr in den Bergen der drei Länder. Dies kommt dem Zivil- und Katastrophenschutz und den lokale Sicherheitsdiensten, aber natürlich auch der Bevölkerung und den Touristen im Gebiet der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zugute. Die drei Länder haben sich darauf verständigt, dass über die Startseite des gemeinsamen Portals tagesaktuelle Vorhersagen gemeinsam und prominent veröffentlicht werden und die Übersetzungen mithilfe des so genannten Satzkatalogs aus der Muttersprache des Bearbeiters in die jeweils andere Landessprache und ins Englische erfolgt.

Die Lawinengefahrenprognose ist der erste grenzüberschreitende Bürgerdienst, der direkt von den Dienststellen der drei Landesverwaltungen umgesetzt und betreut wird. Damit komme dem Projekt eine Vorbildwirkung und eine strategische Bedeutung für die künftige Zusammenarbeit der drei Länder zu, wie Euregio-Präsident Arno Kompatscher bei der heutigen Pressekonferen nach der Vorstandssitzung betonte.

 

LPA


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