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EU-Recht versus nationales Recht Aktuelle Rechtsfrage der Europaregion

Auch im Januar stellt die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in einem Kurzvideo eine Rechtsfrage mit grenzüberschreitendem Bezug vor. Die Richterin am italienischen Verfassungsgerichtshof Daria de Pretis aus Trient durchleuchtet für die Euregio den Einfluss des europäischen Rechts auf die nationalen Rechtsordnungen der Mitgliedsstaaten.

Verfassungsgerichtshof, Richterin Daria de Pretis (Foto Euregio)
Zoomansicht Verfassungsgerichtshof, Richterin Daria de Pretis (Foto Euregio)

Europaregion-weit aktive Menschen, Ausflugsziele, Orte und Veranstaltungen mit Bedeutung für Gesamttirol und rechtliche Grundlagen für das Leben und Wirtschaften in der Europaregion werden in der Regel monatlich auf der Internetseite der Europaregion www.europaregion.info in Wort, Bild und Ton vorgestellt.

EU-Recht berührt den Alltag der Bürgerinnen und Bürger mehr, als man glauben könnte. Die Beziehung zwischen europäischem Recht und dem nationalen Recht der einzelnen Mitgliedstaaten ist eine zentrale Frage für ein grenzüberschreitendes Gebiet wie die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, die ein kleiner Teil des großen Europa darstellt. „Wie viel Europa steckt aber wirklich in den Rechtsordnungen der einzelnen europäischen Nationalstaaten und welche Auswirkungen hat das auf die Europaregion?“, hat Euregio-Mitarbeiterin Ilaria Piccinotti im aktuellen Rechtsvideo des Monats Januar die Professorin und Verfassungsrichterin Daria De Pretis gefragt. Die spannenden Antworten dazu gibt’s im Video unter http://bit.ly/2Bu0gOr.

Bevor sie vom Präsidenten der Republik zur Richterin am italienischen Verfassungsgerichtshof ernannt wurde, hatte Daria de Pretis bis Dezember 2014 das Amt der Rektorin der Universität Trient inne. In dieser Funktion hatte sie sich intensiv für die Weiterentwicklung der euroregionalen Zusammenarbeit der Universitäten Trient, Bozen und Innsbruck eingesetzt.


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