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Abkommen mit Salzburger Klinik für Suchterkrankungen wird verlängert

In den vergangenen Jahren wurden viele Therapieangebote in Südtirol aufgebaut, durchschnittlich zwei bis drei Südtiroler werden pro Jahr in Salzburg behandelt.

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Bereits seit den 1980er-Jahren arbeitet Südtirol mit der Suchthilfe Klinik Salzburg zusammen. Heute (28. November) hat die Landeregierung beschlossen, diese Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Suchthilfe Klinik Salzburg GmbH bietet Therapien bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhhängigkeit an.

"Wir haben in den vergangenen Jahren zwar vermehrt auch Angebote in Südtirol aufgebaut", sagte südtiroler Gesundheitslandesrätin Martha Stocker und nannte etwa die Therapieeinrichtung Bad Bachgart, aber auch psychiatrische Ambulanzen und Fachambulanzen, laut Experten sei es aber wichtig, unterschiedliche Therapiemöglichkeiten anbieten zu können. "Nur so können wir den unterschiedlichen Krankheitsbildern, die es im Bereich der Abhängigkeiten gibt, gerecht werden", so Stocker weiter.

Die Zahl der Südtiroler, die in Salzburg behandelt werden, ist in den vergangenen Jahren - auch dank des Ausbaus der Angebote in Südtirol - kontinuierlich zurückgegangen: Waren es in den 1990er-Jahren noch zehn Patienten im Jahr, werden derzeit etwa zwei bis drei Personen pro Jahr nach Einweisung durch den Dienst für Abhängigkeitserkrankungen in Salzburg behandelt. "Besonders für Menschen, die Deutsch sprechen, ist diese Möglichkeit wichtig. Vor allem dann, wenn es in Südtirol kein geeignetes Therapieangebot gibt", gab Stocker zu bedenken.

Die Einrichtung in Salzburg hat jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Prävention, der Beratung, der Betreuung, der Behandlung und der Nachbehandlung von Suchtgefährdeten und Suchtkranken. Teil ihres Erfolgs ist auch, dass Angehörige der Betroffenen in die stationäre und ambulanten Behandlung der Patienten eingebunden werden.

(ep)


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