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Gemeinsame Neuroradiologie für Bozen und Trient

In Umsetzung des Landesgesundheitsplans 2020 werden die Strukturen der Krankenhäuser neu geordnet.

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Im Bozner Krankenhaus wurden 2016 etwa 45 Schlaganfallpatienten behandelt, 15 von ihnen litten unter einem Aneurysma. Studien zeigen, dass bei einer solchen Erkrankung eine neuroradiologische Behandlung die besten Ergebnisse erzielen. Gemeinsam mit dem Sanitätsbetrieb des Trentino richtet der Südtiroler Sanitätsbetrieb deshalb ein Primariat für Neuroradiologie mit Sitz in Bozen ein. Das hat die Landesregierung in ihrer Sitzung heute (28. November) beschlossen. Operativ wird diese Zusammenarbeit, sobald Land und Sanitätsbetrieb ein Abkommen mit dem Land Trient und dem Sanitätsbetrieb des Trentino abgeschlossen haben.

"Aufgrund der demographischen Entwicklung müssen wir damit rechnen, dass immer mehr Menschen einen Schlaganfall erleiden", erklärt südtiroler Gesundheitslandesrätin Martha Stocker. Auch deshalb sei es unerlässlich, diese spezialisierte Stelle einzurichten. "Dadurch, dass wir eine gemeinsame Einrichtung mit dem Trentiner Sanitätsbetrieb eröffnen, nutzen wir Synergien, es werden aber zwei Teams aufgebaut, die selbständig arbeiten, eines in Bozen, das andere in Trient", versichert Stocker.

Zudem wurden die zwei seit September 2013 zusammengeführten Medizin-Strukturen in Brixen endgültig zusammengelegt, sowie das Primariat für Transfusionsmedizin in Meran abgeschafft. Aufrecht bleiben natürlich die Anzahl der vorgesehenen Stellen.

(ep)


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