News

Dolomiten UNESCO Welterbe: Künstlerisch sensibilisieren

DolomitArt versucht mit künstlerischen Mitteln die Bevölkerung auf die Vielfalt, Schönheit und auch Verletzbarkeit der Dolomiten aufmerksam zu machen.

Naturpark Fanes Sennes Prags: Die Zwölf Apostel - Foto: LPA/Alfred Erardi
Zoomansicht Naturpark Fanes Sennes Prags: Die Zwölf Apostel - Foto: LPA/Alfred Erardi
Noch bis 30. September 2017: Fotowettbewerb DoloMystic
Zoomansicht Noch bis 30. September 2017: Fotowettbewerb DoloMystic

2015 haben der Bildungsausschuss Toblach, die Bibliothek Hans Glauber und das Naturparkhaus Drei Zinnen das Projekt DolomitArt ins Leben gerufen. Es will die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dolomiten UNESCO Welterbe anregen und eine Bewusstseinsbildung im Hinblick auf den Schutz der Dolomiten erreichen. Heuer liegt der Schwerpunkt auf Mythos, Mystik und Magie der Bergwelt. Mehrere Veranstaltungen und Initiativen sind bereits in die Wege geleitet, unter anderem auch ein Fotowettbewerb mit Einreichschluss 30. September 2017.

Der Fotowettbewerb findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Dolomiten UNESCO statt und wird für Arbeiten vergeben, die das Dolomiten Welterbe auf besondere Weise darstellen. Die Jury setzt sich aus einem Vertreter der Stiftung Dolomiten UNESCO und einem Fotografie-Experten zusammen. Der Spezialpreis ist mit 500 Euro dotiert.

Besonderen Wert legen die Veranstalter auf Fotografien, die Landschaften so darstellen, dass sie an andere Erscheinungsformen erinnern: In einem Felsen kann man ein Gesicht erkennen, in einer Wurzel einen Tierkopf, in Nebelschleiern geistähnliche Gestalten. Die Künstler sind aufgerufen, in die magische Welt des Dolomiten UNESCO Welterbes einzutauchen, solche Phänomene auszumachen und künstlerisch herauszuarbeiten. In der Gebirgslandschaft soll als beseelte Welt erkennbar werden.

Die eingereichten Werke werden in der Bibliothek Hans Glauber ausgestellt. Am 4. November findet die Eröffnung statt, bei der auch die Sage "Spiegelwelten" inszeniert wird. Heike Vigl rezitiert die Geschichte von Dona Dindia, eine Bewegungskünstlerin übersetzt die Handlung performativ und Reinhilde Gamper begleitet das Ganze auf ihrer Zither mit Kompositionen von Manuela Kerer.

Informationen:
Bibliothek "Hans Glauber" oder www.dolomitart.com

FP


» alle News


Inhalt teilen:  Facebook google+ twitter