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So fährt TIROL 2050 - Tiroltage im Zeichen der nachhaltigen Mobilität

JungforscherInnen Sonderpreis "So fährt TIROL 2050" vergeben und Aktionsprogramm E-Mobilität gelobt.

Juryvorsitzender Konrad Bergmeister, Gewinnerin des Sonderpreises „So fährt Tirol 2050“ Verena Schallhart, Landesrätin Christine Baur (als Vertretung für LHStvin Ingrid Felipe) Bildrecht: Andrei Pungovschi
Zoomansicht Juryvorsitzender Konrad Bergmeister, Gewinnerin des Sonderpreises „So fährt Tirol 2050“ Verena Schallhart, Landesrätin Christine Baur (als Vertretung für LHStvin Ingrid Felipe) Bildrecht: Andrei Pungovschi

Im Rahmen der diesjährigen Tiroltage beim Europäischen Forum Alpbach wurden wieder junge ForscherInnen aus der Europaregion Tirol, Südtirol, Trentino ausgezeichnet. Neben dem traditionellen Euregio JungforscherInnenpreis wurde in diesem Jahr auch der Sonderpreis „So fährt TIROL 2050“ ausgelobt, der die beste Arbeit im Bereich alternativer Mobilitätslösungen prämierte. Stolze Gewinnerin ist die MCI-Projektmitarbeiterin Verena Schallhart, die sich in ihrer Forschungsarbeit mit Möglichkeiten der NOx-Reduktion in alpinen Regionen beschäftigt.

Die hochrangige Jury unter der Leitung von Konrad Bergmeister, Präsident der Freien Universität Bozen, würdigt damit ein Projekt, das den Nerv der Zeit trifft. Verena Schallhart erforscht nämlich Möglichkeiten, die derzeit heftig diskutierten NOx-Emissionen von Dieselmotoren effektiv zu verringern. Schallhart konzentriert sich dabei auf den öffentlichen Verkehr, Systeme zur Abgasreinigung in öffentlichen Bussen und die entsprechenden topografischen Herausforderungen in alpinen Regionen. Die junge Forscherin freut sich über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung ihrer Arbeit: „Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität ist von großer Bedeutung auf dem Weg in die Energieautonomie – nicht nur in Tirol sondern weltweit. Ich freue mich, im Rahmen dieses Forschungsprojekts einen Teil zur Erreichung dieses ambitionierten Zieles beitragen zu können.“

Tiroler Aktionsprogramm E-Mobilität als Vorbild
Neben der Prämierung von Forschungsarbeiten stehen die Tiroltage ganz im Zeichen des sogenannten EuregioLab. In dem temporären ThinkTank erarbeiten 20 ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einen Ideenkatalog der im Zuge der Tiroltage mit den drei Landeshauptleuten der Europaregion diskutiert wird. Das EuregioLab 2017 widmete sich dem Thema „Nachhaltige Mobilität in alpinen Regionen“ und behandelte die Frage: Wie kann ein kluges Zusammenspiel von Raumplanung, wirtschaftlicher Entwicklung, Organisation von Dienstleistungen, Gestaltung von Freizeit und die Anwendung neuer Technologien die Mobilität in alpinen Regionen so gestalten, dass sie als nachhaltig bezeichnet werden kann und auch die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erfüllt? Geleitet wurde die Diskussion von Forumspräsident Franz Fischler, der am Podium die drei Landeshauptleute und Helmuth Moroder, als Leiter des EuregioLabs begrüßte.
Vor allem das Aktionsprogramm E-Mobilität „So fährt TIROL 2050“, das im Rahmen des energiepolitischen Programmes des Landes TIROL 2050 energieautonom entstanden ist, sorgte für großen Anklang. Die Ausweitung der Strategie auf die Euregio und die Umsetzung der darin erarbeiteten Maßnahmen wurde als dezidierte Empfehlung formuliert. Wir sind gespannt wie es weitergeht.


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