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Landeshauptleute-Konferenz im Tiroler Alpbach: „Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich“

Gestern Donnerstag und heute Freitag berieten die österreichischen Landeshauptleute unter dem Vorsitz von Tirols Landeshauptmann Günther Platter in Alpbach über Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes, die Aufgabenreform, die Stärkung des ländlichen Raumes mit dem österreichischen Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter, sowie aktuelle Sicherheitsagenden gemeinsam mit Innenminister Wolfgang Sobotka. Eine Premiere in der LH-Konferenz waren die Teilnahme und der Bericht von Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Bei der Sitzung der Landeshauptleute-Konferenz (v.li.): Steiermarks Landesamtsdirektor Helmut Hirt mit LH Hermann Schützenhöfer, Tirols LH Günther Platter und Südtirols LH Arno Kompatscher mit dem Landesamtsdirektor von Tirol Josef Li
Zoomansicht Bei der Sitzung der Landeshauptleute-Konferenz (v.li.): Steiermarks Landesamtsdirektor Helmut Hirt mit LH Hermann Schützenhöfer, Tirols LH Günther Platter und Südtirols LH Arno Kompatscher mit dem Landesamtsdirektor von Tirol Josef Li

Die Landeshauptleute haben sich in ihrer heutigen Tagung in Tirol intensiv mit dem Thema beschäftigt und sich nachdrücklich für die Schaffung eines eigenen Bundesverfassungsgesetzes ausgesprochen, das Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Förderung der Forschung und Innovation sowie die Entwicklung der Infrastruktur als Staatsziel definiert.

Masterplan für mehr regionale Attraktivität

Wachstum in Städten als  Wirtschafts- und Wissenszentren, Bevölkerungsabnahme in ländlichen Regionen – um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, wurde von Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter ein „Masterplan für die Zukunft des ländlichen Raumes“ ins Leben gerufen.

Südtirol erstmals mit Anwesenheit und eigenem Tagesordnungspunkt

Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher war auf Einladung von LH Platter erstmals bei der LH-Konferenz mit dabei. In einem eigenen Tagesordnungspunkt berichtete LH Kompatscher seinen Amtskollegen über die Autonomie Südtirols und über deren aktuellen Status und Weiterentwicklung im Rahmen des Autonomiekonvents. Dieser Termin war nicht nur deshalb historisch, weil dadurch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Europaregion Tirol eine wichtige Aufwertung erfährt, sondern auch im Hinblick auf das im nächsten Monat stattfindende Jubiläum zu 25 Jahren Streitbeilegung. Dieses Ereignis war ein Meilenstein, nicht nur für den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Versöhnung, vor allem aber die Grundvoraussetzung der heutigen exzellenten länderübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der gemeinsamen Europaregion Tirol.


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