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Flüchtlinge: Südtirols LH Kompatscher für internationale Lösung

Nach der Sitzung der Taskforce Flüchtlinge heute in Innsbruck hat sich Südtirols LH Kompatscher erneut für einen gemeinsamen europäischen Weg ausgesprochen.

Die Landeshauptleute Kompatscher und Platter haben heute in Innsbruck an der Sitzung der Taskforce Flüchtlinge teilgenommen - Foto: Land Tirol/Kaser
Zoomansicht Die Landeshauptleute Kompatscher und Platter haben heute in Innsbruck an der Sitzung der Taskforce Flüchtlinge teilgenommen - Foto: Land Tirol/Kaser
LH Kompatscher mit Innenminister Sobotka und LH Platter bei der heutigen Pressekonferenz in Innsbruck - Foto: Land Tirol/Kaser
Zoomansicht LH Kompatscher mit Innenminister Sobotka und LH Platter bei der heutigen Pressekonferenz in Innsbruck - Foto: Land Tirol/Kaser

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher hat heute Mittag gemeinsam mit dem österreichischen Innenminister Wolfgang Sobotka und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter an der Sitzung der euregionalen Taskforce Flüchtlinge teilgenommen. Bei der anschließenden Pressekonferenz forderte Landeshauptmann Kompatscher einmal mehr dazu auf, das Problem an der Wurzel zu packen: "Es braucht gemeinsame Initiativen der europäischen Staaten, um in Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Staaten das Schlepperwesen wirksam bekämpft wird. Insbesondere muss die Südgrenze Libyens gesichert werden und die Boote müssen am Auslaufen gehindert werden." Nur so lasse sich das Sterben im Mittelmeer wirklich beenden. Die Verfahren für die Aufnahme jener die tatsächlich Anspruch auf internationalen Schutz haben, müsse in den UNHCR-Aufnahmezentren abgewickelt werden, damit die berechtigten Personen legal und sicher nach Europa kommen, forderte Südtirols Landeshauptmann.

Die Lage an den Grenzen zu Österreich sei derzeit relativ ruhig. "Dies zeugt davon, dass die bisherigen Maßnahmen Wirkung gezeigt haben", sagte Landeshauptmann Kompatscher. Er verwies darauf, dass die Ordnungskräfte derzeit vorgelagert zum Brenner bereits Kontrollen durchführten. Dies habe dazu geführt, dass es nun weniger Übertritte an der Grenze gebe. Der Taskforce dankte Südtirols Landeshauptmann für ihren Einsatz. "Die Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino funktioniert", so Landeshauptmann Kompatscher, "Südtirol wird auch weiterhin seinen Beitrag leisten, damit das so bleibt."

jw


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