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Region fördert sprachliche Minderheiten

Die Regionalregierung Trentino-Südtirol hat die Förderung von Maßnahmen zugunsten der Volksgruppen der Ladiner, Fersentaler und Zimber beschlossen.

Die heute Morgen (21. Dezember) unter dem Vorsitz von Arno Kompatscher in Trient zusammengekommene Regionalregierung hat eine Reihe von Maßnahmen genehmigt, die der Regionalassessor für sprachliche Minderheiten, Giuseppe Detomas, vorgeschlagen hatte. Dies sind die Mitgliedschaft beim „Istitut cultural ladino Cesa de Jan“ (75.000 Euro), jene beim Ladinischen Kulturinstitut / Istitut cultural ladin „Majon di Fascegn“ mit Sitz in Vigo di Fassa (120.000 Euro), beim „Kulturinstitut Lusérn” mit Sitz in Lusern (80.000 Euro) und beim „Bersntoler Kulturinstitut“ in Palai im Fersental (80.000 Euro). Genehmigt wurde darüber hinaus ein Spesenbeitrag für das Ladinische Kulturinstitut „Micura de Rü“ in St. Martin in Thurn (50.000 Euro).

Die Regionalregierung hat auch für folgende Maßnahmen Zuschüsse genehmigt: einige Arbeiten am Sitz der Musikkapelle der Gemeinde Moena,  die Sanierung und Wiedergewinnung des Gebäudes „Ciasa da la Moniaria“ in Vigo di Fassa, die neue Orgel der Kirche in Stern im Gadertal sowie die Sanierung und Wiedereröffnung des Bahntunnels in St. Christina in Gröden.

„Durch diese Maßnahmen bestätigt die Region ihr Engagement für die finanzielle Unterstützung der Sprachminderheiten, die ein wertvolles Element unserer regionalen Identität sind“, erklärte Regionalassessor Detomas im Anschluss an die Sitzung.

LPA


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