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Verfassungsreform: Neue Chancen für die Sonderautonomien

Die Bedeutung der Autonomien auch im Lichte der Verfassungsreform haben die Vertreter der Sonderautonomien heute in Udine betont.

Um die Sonderautonomien im Lichte der geplanten Verfassungsreform gin es heute bei einer Tagung der Region Friaul in Udine - Foto: LPA/Region Friaul
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Die Vertreter der Sonderautonomien Demuro, Serrachiani, Kompatscher und Rossi bei der heutigen Tagung - Foto/LPA/Region Friaul
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LH Kompatscher heute in Udine in Udine mit Regionenminister Costa - Foto: LPA/ Region Friaul Julisch Venetien
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Auf die Bedeutung der Sonderautonomien im gesamtstaatlichen und im europäischen Zusammenhang und im Hinblick auf die geplante Verfassungsreform haben heute Abend (7. Oktober) in Udine die Vertreter der Sonderautonomien hingewiesen. Im Rahmen der Tagung "Verfassungsreform: Neue Chancen für die Sonderautonomien" hingewiesen. Im Rahmen dieser Tagung, zu der die autonome Region Friaul-Julisch Venetien eingeladen hatte, überreichten die Präsidenten der autonomen Regionen und Provinzen, unter ihnen auch Landeshauptmann Kompatscher, Regionenminister Enrico Costa ein Memorandum. Darin wird - ausgehend von der Geschichte der Sonderautonomien und deren Verankerung in der Verfassung - auf die Rolle und Bedeutung der Sonderautonomien auch bei einer Änderung der Verfassung hingewiesen. Gerade die Sonderautonomien könnten mit ihrer Verwaltungs- und Verhandlungserfahrung auch im europäischen Zusammenhang als Beispiel gelten. Daher spricht das Memorandum auch von der Notwendigkeit, Garantien zu verankern und den Weg zum Einvernehmen zu definieren.

Landeshauptmann Kompatscher berichtete in Udine über die Besonderheiten der Südtirol-Autonomie mit ihrer internationalen Verankerung. Er verwies bei der Tagung auf die Licht- und Schattenseiten der Verfassungsreform, zu der am 4. Dezember das Volk befragt wird: "Auf der einen Seite hat die Reform einen zentralistischen Einschlag, auf der anderen Seite sichert die Schutzklausel unsere Autonomie ab. Und hier in Udine haben wir Präsidenten der Sonderautonomien uns zusammengefunden, nicht nur um die Bedeutung des Einvernehmensprinzips in der Verfassung zu verankern, sondern auch um die Möglichkeiten auszuloten, die die Reform uns eröffnen kann."

An der heutigen Tagung in Udine, die von der Präsidentin der autonomen Region Friaul Julisch Venetien, Debora Serrachiani, eröffnet wurde, nahmen Regionenminister Costa, die Landeshauptleute Arno Kompatscher und Ugo Rossi, der Reformenassessor der Region Sardinien, Gianmario Demuro, sowie Experten für Verfassungs- und Regionalrecht teil.

jw


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