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Europeada zu Gast im Museum Ladin

Die Spieler und die Minderheitendelegationen der Europeada waren heute auf Kultur-Besuch im Museum Ladin in St. Martin in Thurn.

Nicht nur Sprache, auch Musik verbindet: Kultur und Tanz anstatt Fußball stand heute auf dem Programm der Europeada. (Bildnachweis: LPA/Marco Moling)
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Die Europeada geht noch bis zum 26. Juli
Zoomansicht Die Europeada geht noch bis zum 26. Juli

Die 29 Fußballteams (23 Männerteams und sechs Frauenteams), die an der Fußballeuropameisterschaft der autochthonen nationalen Minderheiten Europeada 2016 im Pustertal und im Gadertal mitspielen sowie die jeweiligen Minderheitendelegationen haben am 22. Juni das Museum Ladin in St. Martin in Thurn besucht. Der Kulturtag für die die Teilnehmenden an der Europeada war von der Landesabteilung ladinische Schule und Kultur, gemeinsam mit dem ladinischen Kulturinstitut Micura de Rü und dem Museum Ladin organisiert worden. Mit den rund 800 Gästen, die 23 Minderheiten angehören, waren auch Ladinerlandesrat Florian Mussner und Sportlandesrätin Martha Stocker beim Besuch im Museum Ladin mit dabei.

„Bei der Europeada geht es mehr als nur um Sport, es geht vor allem auch darum, sich über die Anliegen und Erfahrungen der Minderheiten auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und die Zusammenarbeit zu suchen“, betont Ladinerlandesrat Mussner. Zudem biete die Europeada die Chance, die ladinische Sprache und Kultur sowie das ladinische Gebiet in Europa bekannt zu machen, so Mussner.

„Sport kennt keine Grenzen und verbindet unterschiedliche Kulturen: Die Fußballeuropameisterschaft der autochtonen, nationalen Minderheiten zeigt dies so gut auf, wie kein anderes sportliches Großereignis“, sagt Sportlandesrätin Martha Stocker.

Bei der Europeada, die die Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) organisiert und die der Verband der Sportvereine Südtirol (VSS) koordiniert, wird bis zum 26. Juni das beste Fußballteam unter den europäischen Sprachminderheiten gekürt.

SAN


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