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Interreg-Rat-Terra Raetica: Übergabe der Präsidentschaft von Tirol an Graubünden

Im Interreg-Rat-Terra Raetica erfolgte kürzlich die Übergabe der Präsidentschaft für die nächsten zwei Jahre von Markus Maaß (Tirol) an Emil Müller (Graubünden-CH). Ideen, Projekte und Maßnahmen aus den Bereichen Natur-, Kultur- und Wirtschaft grenzübergreifend zu verbinden und weiterzuentwickeln - das ist das Ziel des Interreg-Rates, der sich aus lokalen Akteuren der Bezirke Landeck und Imst in Tirol, dem Vinschgau in Südtirol und aus der Nationalparkregion Engadin in der Schweiz zusammensetzt. Das Motto lautet: Drei Regionen - ein Ziel. Schweiz, Italienund Österreich rücken wieder näher zusammen.

(von links) Emil Müller (CH), Markus Maaß (Ö) und Andreas Tappeiner (ITA). Bildrechte: RegioL
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Der Interreg-Rat-Terra Raetica ermöglicht konkrete, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck CH-AT-IT
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Markus Maaß (AT, rechts) übergibt die Präsidentschaft für die nächsten zwei Jahre an Emil Müller (CH)
Zoomansicht Markus Maaß (AT, rechts) übergibt die Präsidentschaft für die nächsten zwei Jahre an Emil Müller (CH)

Der Interreg-Rat Terra Raetica im Grenzgebiet ITA-CH-Ö kümmert sich um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im 3-Ländereck CH-IT-A. Die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica wurde am 19.12.2007 von den Landeshauptleuten von Tirol und Südtirol sowie dem Graubündner Regierungsrat in einem feierlichen Akt beschlossen.
Bei einem Treffen zwischen den Regierungen Graubünden/Tirol und Südtirol in Scuol im Frühjahr 2015 mit Unterfertigung einer gemeinsamen CLLD-Strategie wurde die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit neuerlich besiegelt.

Die Zielsetzung ist weiterhin verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

„Gerade in Zeiten, wo wieder Grenzkontrollen am Reschen angedacht werden, werden wir im Interreg-Rat Terra Raetica in gewohnter Weise zusammenarbeiten und gemeinsame, grenzüberschreitende Projekte auf den Weg bringen“, erklärten der scheidende IR-Rats-Präsident Markus Maaß gemeinsam mit dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Bgm. Andreas Tappeiner.

Auf der Plattform Terra Raetica (Regionen Engadina Bassa Val Müstair-Vinschgau-Landeck-Imst) werden Projekte im Grenzraum im Rahmen des Interreg Programms Österreich-Italien und Italien - Schweiz vorbesprochen und Kleinprojekte und seit der neuen Förderperiode auch Mittelprojekte direkt genehmigt. Im Interreg Rat Terra Raetica treffen sich zwei Mal im Jahr die Regionalmanagements der drei Regionen, um grenzüberschreitende Projekte zu besprechen. Unterstützt werden sie von den zuständigen Landesvertretern. Ergänzt wird die Runde durch den Bezirkshauptmann, den Bezirkspräsidenten, den Regionspräsidenten und die Grenzbürgermeister aus dem 3-Ländereck IT-CH-AT.

104 Projekte (41 Großprojekte und 63 Kleinprojekte) wurden während der letzten EU Förderperiode im Interreg-Rat besprochen und umgesetzt.

Kontakt: regio L – Regionalmanagement für den Bezirk Landeck, Tel. +43-5442-67804, E-Mail: info@regiol.at


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