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Verwaltungsreform: Südtirols LRin Deeg trifft Tirols LH-Stellvertreterin Felipe

Die Verwaltungsreform und eine stärkere grenzüberschreitende Vernetzung in der Frauenpolitik waren kürzlich Gegenstand eines Treffens zwischen Landesrätin Waltraud Deeg, Tirols Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und Landesrätin Christine Baur.

Die Reform der öffentlichen Verwaltung ist sowohl in Südtirol als auch in Nordtirol ein großes Thema. Dies war der Grund für einen Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltungslandesrätin Deeg und den Vertreterinnen der Nordtiroler Landesregierung, Ingrid Felipe und Christine Baur kürzlich in Innsbruck. "Es sind dieselben Herausforderungen, denen wir uns stellen, nämlich wie es gelingt, die öffentliche Verwaltung effizient und fit für die Zukunft zu gestalten", so Landesrätin Deeg. Sie erläuterte ihren Nordtiroler Kolleginnen den aktuellen Stand der Dinge in Südtirol. Derzeit wird intensiv an dem Prozess der Verwaltungsinnovation und der Digitalisierung der Verwaltung gearbeitet, um die Dienste schneller, effizienter und bürgernäher zu gestalten. Wichtige Weichen hierfür gibt das Gesetz zur offenen Verwaltung vor, das vergangene Woche im Landtag verabschiedet wurde. "Nachhaltig deregulieren, laufend Bürokratie abbauen und weiterhin eine schlanke, effiziente und leistungsstarke Verwaltung für die Bürger garantieren" ist auch das erklärte Ziel der Tiroler Landesregierung. "Wir erleben in unserer Arbeit mit der Verwaltung zum Teil sehr ähnliche, zum Teil sehr unterschiedliche Herausforderungen und Abläufe. Deshalb können beide Seiten von Austausch und Kooperation profitieren. Für uns ist eine enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen essentiell, gerade in Zeiten, in denen manch einer längst überwundene Grenzen wieder hochziehen will, und dafür müssen wir uns auch immer wieder bewusst Zeit nehmen", freute sich Landeshauptmannstellvertreterin Felipe über den fachlichen Austausch mit ihrer Kollegin Waltraud Deeg. Konkret angedacht wurde bei dem Treffen eine gemeinsame Fortbildung der Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung über die EVTZ/Europaregion Tirol, Südtirol Trentino. Auch in der Frauenpolitik soll künftig verstärkt zusammengearbeitet werden. "Durch grenzüberschreitende Netzwerke können wir unsere Positionen stärken", waren sich Deeg und die für Frauenpolitik zuständige Nordtiroler Landesrätin Christine Baur einig.

rm


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