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Grenzpendler-Steuerausgleich: Bilaterale Kommission tagt in Südtirol

Die bilaterale Kommission Italien-Schweiz hat sich unlängst im historischen Ratssaal der Stadtgemeinde Glurns in Sachen Steuerausgleich für die Grenzpendlergemeinden getroffen. Dabei ging es um die Steuergelder von knapp 56.000 Grenzpendlern, die von den italienischen Regionen Lombardei, Piemont, Aosta und Südtirol täglich in die Schweiz pendeln.

Der Direktor der Landesabteilung Arbeit Helmuth Sinn bei der Begrüßung der bilateralen Kommission
Zoomansicht Der Direktor der Landesabteilung Arbeit Helmuth Sinn bei der Begrüßung der bilateralen Kommission

Aufgrund des bilateralen Abkommens zwischen Italien und der Schweiz haben die Herkunftsgemeinden der Grenzpendler Anrecht auf einen jährlichen Steuerausgleich, der insgesamt knapp 59 Millionen Euro ausmacht. Der Anteil Südtirols beträgt dabei auf Basis der für das Jahr 2014 erhobenen Grenzpendlerzahl 0,68 Prozent.

An dem Treffen der bilateralen Kommission in Glurns nahmen für Südtirol der Direktor der Landesabteilung Arbeit Helmuth Sinn und der für die Grenzpendler zuständige Amtsdirektor Stefan Luther teil. Dabei berichteten die Schweizer Behörden, dass im Juni insgesamt 58.707.482 Schweizer Franken an Italien überwiesen worden seien. Südtirol stehen davon rund 446.000 Franken zu, das entspricht etwa 370.000 Euro. Die italienischen Behörden erstatteten ihrerseits Bericht über die Verwendung dieser Steuerausgleichsmittel, die hauptsächlich für die Verbesserung der Infrastrukturen eingesetzt worden sind. 

LPA


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