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Agrarreform und gemeinsame Marktordnung Obst und Gemüse

Mit Vertretern der Generaldirektion Landwirtschaft haben Südtirols Agrarlandesrat Schuler und sein Amtskollege Dallapiccola gestern (23. Jänner) in Brüssel agrarpolitische Themen besprochen.

Agrarpolitische Themen vertieften in Brüssel Landesrat Schuler (7.v.re.) und sein Trentiner Amtskollege Dallapiccola (5.v.li.) mit einer Delegation aus der Region Trentino-Südtirol, unter ihnen Abteilungsdirektor Pazeller (2.v.re.). Foto: LPA
Zoomansicht Agrarpolitische Themen vertieften in Brüssel Landesrat Schuler (7.v.re.) und sein Trentiner Amtskollege Dallapiccola (5.v.li.) mit einer Delegation aus der Region Trentino-Südtirol, unter ihnen Abteilungsdirektor Pazeller (2.v.re.). Foto: LPA

Um eine Reihe agrarpolitischer Themen ging es gestern in Brüssel: Eine Delegation der Region Trentino-Südtirol mit Landesrat Arnold Schuler, dem Trentiner Landesrat Michele Dallapiccola sowie dem Direktor der Abteilung Landwirtschaft, Martin Pazeller, und dem Direktor im Amt für EU-Strukturfonds, Paolo Fox, traf dort mit Führungskräften der Generaldirektion Landwirtschaft um Abteilungsleiter Jens Schaps und Mitarbeiter Raimondo Serra zusammen. Außerdem nahmen an dem Treffen Führungskräfte der Genossenschaften und Erzeugerorganisationen VOG, VI.P, VOG-Products und Melinda sowie EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann teil. 

Die Landwirtschaft, hob Landesrat Schuler bei der Sitzung hervor, stehe vor großen Herausforderungen - das sei aber immer schon so gewesen, und man habe die Herausforderung stets gemeistert. Als gelungene Beispiele im Bereich der Organisation wies er auf Genossenschaften, Erzeugerorganisationen und Fusionen hin; im Bereich der Anbauweise auf die Umstellung auf schwachwachsende Unterlagen, auf die integrierte Produktion - die einen Paradigmenwechsel darstellte - und die hohe Umstellungsrate auf biologischen Anbau. Um diese Herausforderungen zu meistern, sind unter anderem auch die Rahmenbedingungen der EU und die Ausrichtung der Programme wie die gemeinsame Marktordnung Obst und Gemüse wichtig. Dieses war schon bisher ein wichtiges Instrument, weil es nachhaltig ist, indem es die Erzeugerorganisationen unterstützt und somit Vorteile vor allem für kleine Familienbetriebe bietet. Zudem ist es einfach in der Abwicklung und garantiert eine verantwortungsbewusste Umsetzung, weil sie durch die Antragsteller co-finanziert wird.

Die Vertreter der EU-Kommission lobten die Südtiroler und die Trentiner Obstwirtschaft und den Erfolg der Umsetzung der EU-Programme, wodurch ein enorm hoher Grad an Qualität gesichert ist. Außerdem wiesen sie auf die gemeinsame Marktordnung Obst und Gemüse als Musterbeispiel einer effizienten Unterstützung der EU hin.

Weitere wichtige Themen bei dem Treffen waren Umwelt, Artenvielfalt, Akzeptanz, Klimawandel, Innovation und auch die Lebensmittelkette: Zu dieser ist ein Gesetz in Vorbereitung, um Sicherheit zu schaffen und zum Schutz der Produzenten, fasst Landesrat Schuler zusammen.

Am Nachmittag war die Gruppe noch am Sitz der Confcooperative, eines italienischen Genossenschaftsverbandes.

LPA


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