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Tiroler Adler Runde beim Lokalaugenschein des BBT

LH Günther Platter besichtigte mit Tiroler UnternehmerInnen Tirols größte Baustelle

LH Günther Platter mit den Mitgliedern der Tiroler Adlerrunde vor dem Gerüst des BBT-Erkundungsstollens.
Zoomansicht LH Günther Platter mit den Mitgliedern der Tiroler Adlerrunde vor dem Gerüst des BBT-Erkundungsstollens.

Großteils unbemerkt entstehen im Großraum Innsbruck die Tunnelanlagen des Brenner Basistunnels. Nur an den Gesteinsbrocken, die an der A13 zwischen dem Zenzenhof und Patsch vom kilometerlangen Förderband fallen, erkennt man, welch immense Bauarbeiten unterirdisch vor sich gehen.  

Die Tiroler Adler Runde ist kürzlich der Einladung von LH Günther Platter gefolgt, um sich aus erster Hand ein Bild zu machen und das derzeit größte Baulos, das Baulos Tulfes-Pfons zu besichtigen. Andrea Lussu von der BBT SE koordiniert die Baustelle mit weit über 500 ArbeiterInnen. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche kämpft sich das Team durch den Berg. „An fünf verschiedenen Stellen führen wir Sprengungen durch, da werden mitunter 20 Sprengungen pro Tag allein in diesem Baulos durchgeführt. Zeitgleich bohrt eine Tunnelbohrmaschine in Richtung Brenner, je nach geologischen Verhältnissen machen wir damit wenige Meter oder auch bis zu 51 Meter Tunnelstrecke allein an einem Tag“, berichtet der junge Ingenieur.  

LH Platter hob hervor, wie professionell und mit welcher Nähe zu dem Menschen dieses Projekt umgesetzt wird: „Ich erinnere mich noch an den Tag, als der erste Bagger hier aufgefahren ist. Nun wurden im Großraum Innsbruck bereits über 34 Kilometer Tunnel ausgebrochen: Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass unser längster Tunnel in Tirol weniger als halb so lang ist. Das ist auch ein Zeichen dafür, wie entschlossen wir eine moderne Eisenbahninfrastruktur für die  Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene schaffen.  Und nicht zu vergessen: Durch den BBT verkürzt sich auch die Fahrzeit für Reisende um mehr als die Hälfte.“  

Die illustren Gäste der Adler Runde unter der Führung von Ingeborg Freudenthaler waren auch sichtlich beeindruckt: „Es ist schon ein etwas mulmiges Gefühl, wenn man mit der Schutzausrüstung vor dem Tunneleinlass konfrontiert wird. Aber wenn man dieses unterirdische Tunnelgeflecht sieht, dann versteht man, wieso Sicherheit eine so große Rolle spielt. Dass hier eine solche ingenieurstechnische Leistung vollbracht wird und dass die Arbeiterinnen und Arbeiter hier im Tunnel eine unglaublich harte und herausfordernde Arbeit verrichten, dafür zolle ich meinen größten Respekt!“

(Autor: Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Land Tirol)


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