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„Innsbrucker Christkindlmärkte erwirtschaften rund 40 Millionen Euro“

So LRin Zoller-Frischauf bei Christkindlmarkt-Eröffnung am Innsbrucker Marktplatz.

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf freut sich über Qualität der Christkindlmärkte in Tirol.
Zoomansicht Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf freut sich über Qualität der Christkindlmärkte in Tirol.

Die Zeit vor Weihnachten mit den Adventmärkten ist in Tirol und speziell in der Landeshauptstadt Innsbruck eine besonders stimmungsvolle - neben der Bedeutung als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest sind die Christkindlmärkte in Tirol auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Allein die sechs Innsbrucker Christkindlmärkte erwirtschaften rund 40 Millionen Euro. Bis kommendes Jahr wollen acht Adventmärkte aus ganz Tirol dazu eine Wertschöpfungsstudie erstellen.

„In Tirol ist die Adventszeit etwas ganz Besonderes. Traditionelle Bräuche und Riten sind im Bewusstsein der Menschen fest verwurzelt. Unsere Adventmärkte vermitteln den Besucherinnen und Besuchern noch echtes, vorweihnachtliches Flair. In einer technisierten, hektischen Zeit suchen und schätzen die Menschen mehr denn je eine besinnlich-stimmungsvolle Aus-Zeit auf dem Adventmarkt“, erklärte LRin Patrizia Zoller-Frischauf bei der Eröffnung des Christkindlmarkts Dienstagabend am Marktplatz in Innsbruck.

„Dabei hat sich diese Marktkultur durch die wachsende Vielfalt der Adventmärkte zu einem wichtigen Standbein der Wirtschaft in der Weihnachtszeit herausgemausert. Das zeigen die steigenden Publikumszahlen genauso wie die Ausgaben-Bereitschaft der Marktgäste und der wachsende Umsatz“, betont die Wirtschaftslandesrätin: „Allein die sechs Innsbrucker Christkindlmärkte erwirtschaften rund 40 Millionen Euro. Dazu kommt auch die Nachfrage bei Gästen vor allem aus Italien und der Schweiz.“

Adventmarkt-Tipps

„Die Faszination eines Adventmarkts muss man einfach einmal selbst erlebt haben“, meint LRin Zoller-Frischauf und hält noch ein paar besondere Tiroler Adventmarkt-Schmankerln als Tipp bereit:

► Ab 25. November verkehrt wieder die Nostalgie-Straßenbahn der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, die BesucherInnen zu den Adventsmärkten in Innsbruck bringt. Die hochgeschätzte Jaufenthaler-Krippe hat jetzt übrigens einen neuen, festen Platz am Marktplatz gefunden.

► Am Adventmarkt in St. Johann kann man mit Bäuerinnen aus der Marktgemeinde die Schatzkiste mit Keksbackrezepten öffnen und in Keksbackkursen Tipps und Tricks fürs Weihnachtsgebäck kennenlernen.

► In Lienz schließt der altbekannte Nachtwächter mit seinem Ruf den Adventmarkttag. Besonderer Anziehungspunkt wird auch wieder der Kunst-Adventkalender am Lienzer Rathaus, der Liebburg, sein.

Adventmarkt-Fakten

• Am Christkindlmarkt in der Innsbrucker Altstadt werden jährlich rund 1,35 Millionen BesucherInnen gezählt.

• 14 Prozent der Tiroler Wintergäste im November und Dezember geben an, Advent- und Weihnachtsmärkte zu besuchen. Vor allem tun dies Gäste aus Italien und der Schweiz.

• In Innsbruck gibt ein Marktbesucher im Schnitt 53,50 Euro aus. Davon gibt er 12,50 Euro direkt am Christkindlmarkt aus. Bei einem Touristen liegt die Gesamtausgabenzahl mit 56 Euro noch höher. In Lienz werden durchschnittlich 14 Euro am Markt und weitere 39 Euro für andere Aktivitäten ausgegeben.

• Auf den acht Märkten des „Advent in Tirol“ (Innsbruck, Hall, Achensee, Rattenberg, Kufstein, St. Johann, Kitzbühel und Lienz) muss ein strenger Qualitäts-Kriterienkatalog erfüllt werden. Dieser reicht vom äußeren Erscheinungsbild über das Angebot an den Verkaufsständen bis hin zu echter alpenländischer Weihnachtsmusik, einer Beschränkung der Öffnungszeiten auf 21 Uhr und ausgesuchtem Kinderprogramm.

Weitere Infos über die Adventmärkte in Tirol unter  www.christkindlmarkt.cc und  www.adventintirol.at.

(AutorIn: Rainer Gerzabek)


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