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EU-Beihilfenrecht in der Landwirtschaft im Euregio-Fokus

Zu einer internationalen Tagung über das EU-Beihilfenrecht in der Landwirtschaft haben heute (29. April) die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und das Landwirtschaftsressort der Autonomen Provinz Bozen in die EURAC geladen. Rund 70 interessierte Teilnehmer sind den Ausführungen des Hauptredners Gereon Thiele von der EU-Generaldirektion Landwirtschaft gefolgt, der auf die Gemeinschaftsregelungen für staatliche Beihilfen zur Erleichterung des Zugangs zu EU-Finanzierungsmitteln eingegangen ist.

Das EU-Beihilfenrecht in der Landwirtschaft stieß auf großes Interesse bei der heutigen Euregio-Tagung in der EURAC. Foto: EVTZ/Gluderer
Zoomansicht Das EU-Beihilfenrecht in der Landwirtschaft stieß auf großes Interesse bei der heutigen Euregio-Tagung in der EURAC. Foto: EVTZ/Gluderer
Birgit Oberkofler von der Euregio begrüßte die Tagungsteilnehmer. Foto: EVTZ/Gluderer
Zoomansicht Birgit Oberkofler von der Euregio begrüßte die Tagungsteilnehmer. Foto: EVTZ/Gluderer
v.l. nach r.: Gruppenfoto mit Leo Tiefenthaler, LR Arnold Schuler, Gereon Thiele, Birgit Oberkofler und Martin Pazeller. Foto: Armin Gluderer
Zoomansicht v.l. nach r.: Gruppenfoto mit Leo Tiefenthaler, LR Arnold Schuler, Gereon Thiele, Birgit Oberkofler und Martin Pazeller. Foto: Armin Gluderer
Gereon Thiele von der EU-Generaldirektion Landwirtschaft thematisierte die Gemeinschaftsregelungen für staatliche Beihilfen zur Erleichterung des Zugangs zu EU-Finanzierungsmitteln. Foto: EVTZ/Gluderer
Zoomansicht Gereon Thiele von der EU-Generaldirektion Landwirtschaft thematisierte die Gemeinschaftsregelungen für staatliche Beihilfen zur Erleichterung des Zugangs zu EU-Finanzierungsmitteln. Foto: EVTZ/Gluderer
Südtirols Agrarlandesrat Arnold Schuler hob die guten Beziehungen auf Verwaltungsebene zwischen Südtirol und Brüssel hervor. Foto: EVTZ/Gluderer
Zoomansicht Südtirols Agrarlandesrat Arnold Schuler hob die guten Beziehungen auf Verwaltungsebene zwischen Südtirol und Brüssel hervor. Foto: EVTZ/Gluderer

Birgit Oberkofler vom Gemeinsamen Büro der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino unterstrich in ihren einleitenden Worten den grenzüberschreitenden Rahmen der Tagung, die den Weg für eine stärkere Zusammenarbeit der Landwirtschaftsabteilungen in der Euregio ebne.

Südtirols Landesrat für Landwirtschaft, Arnold Schuler, hob in seinen Ausführungen die Bedeutung des EU-Beihilfenrechts für die Landwirtschaft in den Bergregionen der Europaregion hervor: „Das Beihilfenrecht regelt eine Vielzahl an Bereichen, die im Falle von Südtirol von der Landwirtschaft über die Forst bis hin zur Umwelt und Ländlichen Entwicklung reichen“, unterstrich Schuler. Es handle sich konkret um alle Landesförderungen, die Südtirol in Brüssel als Staatsbeihilfe notifiziert oder freigestellt habe. „Die wichtigsten Förderungen betreffen bei uns Wirtschaftsgebäude, Tiergesundheit, Tierzuchtverbände, Transportkosten, Viehversicherung, Beratung und Weiterbildung, Unwetterschäden, Innenmechanisierung und Maschinenkauf. In der Abteilung Landwirtschaft alleine sind derzeit 3 Förderungen notifiziert und 8 Förderungen freigestellt“, betonte der Landesrat.

Die Tagung ermöglichte es, einen besseren Einblick in das EU-Beihilfenrecht im landwirtschaftlichen Bereich zu bekommen und bot die Gelegenheit, Unklarheiten und spezielle Fragen mit Herrn Thiele direkt abzuklären bzw. spezielle Bedürfnisse vorzubringen.

Landesrat Schuler betonte ausdrücklich die gute Kommunikation und den wertvollen Informationsaustausch mit der EU-Kommission und speziell mit der DG AGRI. Ein besonderes Lob gelte Herrn Georg Thiele und seinen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Sie seien wertvolle und wichtige Ansprechpartner für Fragen, Probleme und Bedürfnisse hinsichtlich des EU-Beihilfenrechts.

Das EU-Beihilfenrecht schaffe, so Gereon Thiele von der EU-Generaldirektion Landwirtschaft , einen Mehrwert für die Landwirtschaft und die bäuerliche Gesellschaft in der Europaregion und in ganz Europa. Dazu brauche es aber Rechtssicherheit und Klarheit über die Anwendung. Vom EU-Beihilfenrecht profitieren grundsätzlich die landwirtschaftlichen Unternehmer, kleine und mittlere Unternehmer, die in der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind sowie landwirtschaftliche Organisationen und Vereinigungen.

ag


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