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Kompatscher und Rossi bei Infrastrukturminister Delrio

Zu einem Gespräch in Sachen Brenner Autobahn A 22 ist Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher am heutigen späten Vormittag (10. Juni) in Begleitung seines Trentiner Amtskollegen Ugo Rossi mit Infrastrukturminister Graziano Delrio zusammengetroffen.

Die Landeshauptleute Kompatscher und Rossi bei Infrastrukturminister Delrio, mit dabei der Kammerabgeordnete Daniel Alfreider - Foto: LPA/Katharina Tasser
Zoomansicht Die Landeshauptleute Kompatscher und Rossi bei Infrastrukturminister Delrio, mit dabei der Kammerabgeordnete Daniel Alfreider - Foto: LPA/Katharina Tasser

Die Konzessionsverlängerung für die Brenner Autobahn A 22 hat Landeshauptmann Arno Kompatscher heute gemeinsam mit seinem Trentiner Amtskollegen Ugo Rossi in Rom auf höchster Ebene zur Sprache gebracht. Am Sitz des Ministeriums für Infrastruktur und Transportwesen führten die Landeshauptleute ein Gepräch mit Minister Graziano Delrio.

Minister Delrio sprach von einem sinnvollen und nützlichen Austausch, um den Weg für eine Lösung zu ebnen und die Einwände der Europäischen Kommission gegenüber einer Konzessionsverlängerung zu überwinden.

Über die Notwendigkeit einer zielführenden Lösung stimmten beide Seiten überein, handle es sich doch um eine der wichtigsten Verbindungsachsen durch Europa. 

Gesprochen wurde in Rom heute auch über die Möglichkeit einer In-House-Vergabe. Dabei würde das Prinzip der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Körperschaften zum Tragen kommen: Der Infrastrukturminister überträgt den örtlichen Körperschaften beziehungsweise einer vollständig öffentlichen In-House-Gesellschaft die Konzession, wobei diese Übertragung - im Einklang mit den europäischen Vorgaben - eine Reihe von Aufgaben und Bedingungen einschließt.

"In Brüssel dürfte der Vorschlag einer rein öffentlichen In-House-Gesellschaft auf Anklang finden", zeigt sich Landeshauptmann Arno Kompatscher zuversichtlich, "wenn wir also auch bei der Regierung in Rom auf offene Ohren stoßen, könnte die Autobahnkonzession 'im Land' bleiben."

Auf der Grundlage des heutigen Treffens soll in den nächsten Wochen ein Entwurf für ein Einvernehmen zwischen Regierung und Land erarbeitet werden.

jw


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