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74 Millionen Euro für Wettbewerbsfähigkeit: Positive Bilanz zu EU-Programm Südtirols

Die zur Verfügung stehenden 74 Millionen Euro sind zur Gänze zweckgebunden, 64 der geförderten 113 Projekte schon abgeschlossen: Die Bilanz, die heute (19. November) der zuständige Begleitausschuss zur Umsetzung des EU-Programms zur Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit in Südtirol gezogen hat, war eine durchwegs positive.

Eine positive Bilanz hat der EFRE-Begleitausschuss heute gezogen (Foto: LPA/mb)
Zoomansicht Eine positive Bilanz hat der EFRE-Begleitausschuss heute gezogen (Foto: LPA/mb)
Für regionale Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit: LH Kompatscher im EFRE-Begleitausschuss (Foto: LPA/mb)
Zoomansicht Für regionale Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit: LH Kompatscher im EFRE-Begleitausschuss (Foto: LPA/mb)

74 Millionen Euro umfasst das EU-Programm zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Südtirol, etwas mehr als ein Drittel davon stammt aus dem Europäischen Fonds zur Förderung der Regionalen Entwicklung (EFRE) und die Säulen, auf denen das Programm ruht, sind drei. So werden Projekte zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit gefördert, dazu solche, die eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sichern, und schließlich Projekte, die der Vorbeugung naturbedingter Risiken dienen. "Es geht um die Stärkung der Entwicklung Südtirols, die auf dem Zusammenwirken der verschiedenen Sektoren, auf der Innovationsfähigkeit und der Priorität von Umweltbelangen gegenüber rein wirtschaftlichen Interessen gründet", so Landeshauptmann Arno Kompatscher, der heute mit dem Begleitausschuss Bilanz über den Umsetzungsstand des Programms gezogen hat.

Diese Bilanz des aus Vertretern der beteiligten Landesabteilungen, des Wirtschaftsministeriums, der europäischen Kommission sowie der Sozialpartner bestehenden Ausschusses ist heute durchwegs positiv ausgefallen. Die rund 74 Millionen Euro des Südtiroler EFRE-Programms seien bereits zur Gänze zweckgebunden, heißt es aus dem Ausschuss. Bei den fünf Ausschreibungen seien insgesamt 198 Projekte eingereicht worden, zur Förderung zugelassen wurden 113, davon sind 64 bereits abgeschlossen.

Neben dem Blick nach hinten gab's heute auch einen nach vorn, und zwar auf den neuen EU-Planungszeitraum 2014 bis 2020. Die Weichen dafür wurden in den letzten Monaten gestellt: So hat die Landesregierung Anfang Juli den Entwurf des operationellen Programms "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" (EFRE 2014-2020) gutgeheißen, der Finanzplan für die Jahre bis 2020 umfasst rund 136 Millionen Euro. Über den Entwurf hat die Landesabteilung Europa danach mit Brüssel verhandelt und auch das notwendige Partnerschaftsabkommen zwischen Italien und der EU-Kommission ist mittlerweile unterzeichnet.

Derzeit steht die Landesabteilung Europa in Verhandlungen mit Brüssel, und zwar über die dort gewünschten Änderungen und Anpassungen. Sobald die Verhandlungen dieser Tage abgeschlossen werden, kann der erste Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen auf den Weg gebracht werden. Dies sollte, davon geht man in der zuständigen Landesabteilung aus, frühestens im ersten Halbjahr 2015 der Fall sein.
Alle weiteren Informationen zum Programm finden sich im Südtiroler Bürgernetz, und zwar auf der Homepage der Europaabteilung des Landes (www.provinz.bz.it/europa/).


chr


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