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Landesrat Schuler und Minister Rupprechter für Makroregion Alpen

Er freue sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol, unterstrich der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter bei seinem gestrigen (9. September) Besuch im Milchhof Sterzing gemeinsam mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler.

"Freue mich auf Zusammenarbeit": Minister Andrä Rupprechter (re.) mit Landesrat Arnold Schuler (li.) und Abteilungsdirektor Martin Pazeller
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Milchhof Sterzing vorgestellt: Obmann Braunhofer (re.) und Geschäftsführer Seidner (2.v.re.) mit Minister Rupprechter (Mitte), Landesrat Schuler (2.v.li.) und Abteilungsdirektor Pazeller (li.).
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Milchhof Sterzing besichtigt (v.li.): Abteilungsdirektor Martin Pazeller, Minister Rupprechter, Geschäftsführer Günther Seidner, Stephan Wiener vom Ministerbüro, Obmann Adalbert Braunhofer, Landesrat Schuler.
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Der Milchhof Sterzing, zeigten sich die prominenten Besucher erfreut, sei ein Vorzeigebetrieb hinsichtlich Verarbeitung und Vermarktung und wegen seiner Energieautarkie auch im Umweltbereich vorbildlich. Mit 140 Mitarbeitern ist der Milchhof der zweitgrößte Arbeitgeber in Sterzing, die Genossenschaft zählt 430 aktive Mitglieder, 150.000 Liter Milch werden täglich angeliefert. Noch jung ist die Milchlieferung aus Nordtirol: Seit dem 1. April dieses Jahres, berichteten Obmann Adalbert Braunhofer und Geschäftsführer Günther Seidner, liefern 200 Bauern täglich Milch aus dem Wipptal im österreichischen Bundesland Tirol und aus dem Stubaital - im Durchschnitt an die 28.000 Kilogramm täglich, davon 25.800 aus konventioneller Landwirtschaft und 3000 Kilo Biomilch. 1,5 Millionen Becher Joghurt verlassen täglich den Milchhof Sterzing.

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler und Andrä Rupprechter, seit Dezember 2013 Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in der österreichischen Bundesregierung, tauschten sich auch über Themen der Agrarpolitik aus: über den seit Jahresbeginn wieder stark rückläufigen europäischen Milchpreis wie über die Milchkuhprämien, die Almfutterflächenerfassung wie das positive Image der Landwirtschaft. Gesprochen wurde auch über die Sonderfinanzierung im Bereich der Milch in Berggebieten im Rahmen der ersten Säule - der Produktion - in der EU-Agrarreform und über den Iren Phil Hogan, der als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Dacian Ciolos als EU-Agrarkomissar gilt. Es gelte, waren sich Minister und Landesrat einig, eine Makroregion Alpen als gemeinsame Initiative voranzubringen.

"Mein erster offizieller Besuch in Südtirol", schloss der Minister mit Tiroler Wurzeln, "war wie ein Besuch in der Heimat. Mit Landeshauptmann Kompatscher und Landesrat Schuler haben wir Gebiete der Kooperation besprochen - ich freue mich auf diese Zusammenarbeit!"

mac


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