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Steigende Zahlen bei Lkw auf Schiene

Die vorliegenden Zahlen der ÖBB zur Nutzung der Rollenden Landstraße, mittels der Lkw auf der Schiene statt auf der Straße durch Tirol fahren sollen, bringt erste Hinweise auf die Wirksamkeit der ersten Stufe des in drei Stufen verordneten Sektoralen Lkw-Fahrverbots, das einen Beitrag zur Verbesserung der Luftgüte liefern soll: Insgesamt sind auf der Brenner-Achse im Jänner 2017 11.780 Lkw auf der Schiene anstatt auf der Straße unterwegs gewesen, das sind im Jahresvergleich 3,5% mehr Schienen-Lkw, als im Jänner 2016.

ROLA: Steigende Zahlen bei Lkw auf Schiene
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Auf der Strecke Wörgl-Brenner betrug der Zuwachs 3,8%, auf der Strecke Wörgl-Trento 1,2%. Jeder fünfte dieser Lkw fährt mit durch das sektorale Fahrverbot auf die Schiene verlagerten Gütern durch Tirol, das sind im Jänner 2017 genau 2.332 Lkw. Im Jänner 2016 war die Summe dieser mit Gütern des sektoralen Fahrverbots auf der Schiene transportierten Lkw noch um 44% niedriger bei 1.615 Lkw.

Umweltlandesrätin Ingrid Felipe sieht einen ersten positiven Trend, der freilich nur ein Anfang sein soll. „Wir haben mit der ersten Stufe des sektoralen Fahrverbots im Jänner 700 Lkw mehr mit Gütern des sektoralen Fahrverbots auf der Schiene, als im Vorjahr ohne sektorales Fahrverbot. Das ist ein Anfang, auf dem man aufbauen kann“, sagt die Umweltlandesrätin, die sich von der zweiten Stufe der Luftgüte-Maßnahme, die am 1. Mai in Kraft treten wird, eine stärkere Entlastung erwartet.

Paul Aigner


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