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Sektorales Fahrverbot in Tirol: Erste Stufe wirkt schon

Das mit ersten November 2016 mit einem Stufenplan in Kraft getretene sektorale LKW-Fahrverbot zeigt eine erste Wirkung: Der November ist mit 14.300 Fahrten der stärkste Monat des Jahres auf der Rollenden Landstraße.

Und im Jahresvergleich zum November 2015 steigt der Anteil der Transporte von vom Sektoralen Fahrverbot betroffenen Güter um 37 Prozent. Zwar steigt dennoch die Anzahl der Transit-LKW im November um 20.000 Fahrten im Jahresvergleich, ohne Sektorales Fahrverbot wären die Steigerungen allerdings noch höher.

LHStvin Ingrid Felipe spricht von einer erwartungsgemäßen Wirkung der ersten Stufe durch das LKW-Fahrverbot der Euroklasse IV für bestimmte Güter: "Wir rechnen nach diesen ersten Hinweisen für eine wirksame Maßnahme damit, dass wir mit den nächsten Stufen die Trendumkehr schaffen und den Transitverkehr reduzieren können." Die Umweltlandesrätin sieht das Luftgütepaket in Summe bereits jetzt als Erfolg. „Die Luft wird durch den Luft-100er und mit jedem einzelnen LKW, der von der Straße auf die Schiene verlagert wird, entlastet.“ Die Einführung des Luft-100ers vor mittlerweile zwei Jahren und ein von Seiten der Europäischen Union nicht beanstandetes Sektorales LKW-Fahrverbot sind die Grundlage dafür, die Luftgüte in Tirol zum ersten Mal seit dem EU-Beitritt nachhaltig zu verbessern. Zusätzliche Anreize zum Öffi-Pendeln für alle TirolerInnen werde die Tarifreform im Frühjahr 2017 mit bis zu 70 Prozent günstigeren Jahreskarten geben.

Paul Aigner


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