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Lärmschutzmaßnahmen längs der Brennerbahnlinie

In Bozen, Brixen, Brenner, Gossensaß, Klausen und Branzoll sollen Lärmschutzmaßnahmen um fast acht Millionen Euro umgesetzt werden.

Acht Millionen Euro wird RFI in den Lärmschutz längs der Brennerbahnlinie investieren - Foto: LPA
Zoomansicht Acht Millionen Euro wird RFI in den Lärmschutz längs der Brennerbahnlinie investieren - Foto: LPA

Lärmschutzmaßnahmen um 7,9 Millionen Euro wird der Schienennetzbetreiber RFI längs der Brennerachse in fünf Südtiroler Ortschaften umsetzen. Die Landesregierung genehmigte heute (25. Oktober) einen diesbezüglichen Vertragsentwurf und ermächtigte Umweltlandesrat Richard Theiner zur Unterzeichnung der Vereinbarung mit STA und RFI.

Es sind die Ortschaften Bozen, Brixen, Brenner, Gossensaß, Klausen und Branzoll in denen Lärmschutzmaßnahmen besonders dringlich sind. Das hat die Landesregierung 2010 festgelegt. Im selben Jahr wurde die Vereinbarung zur Einschränkung des Bahnlärms mit dem Schienennetzbetreiber RFI (Rete ferroviaria italiana) aus dem Jahr 2007 überarbeitet, das Maßnahmen zur Eindämmung des Lärms längs der Brennerbahnlinie beinhaltet. Das Abkommen definiert auch die Kostenaufteilung für die Lärmschutzbauten, und zwar trägt RFI 80 und das Land Südtirol 20 Prozent der Kosten. Der italienische Schienennetzbetreiber hat sich im Abkommen dazu verpflichtet, Lärmschutzmaßnahmen mit einem Betrag von bis zu 17,3 Millionen Euro zu finanzieren. Bis heute hat RFI 9,3 Millionen Euro investiert, mehr als die Hälfte davon für die Arbeiten in Maibad/Pfitsch.

Heute nun hat die Landesregierung den Entwurf einer Vereinbarung mit RFI und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA genehmigt und grünes Licht für deren Unterzeichnung gegeben. Damit hat sie eine Voraussetzung für die Errichtung der geplanten Lärmschutzbauten geschaffen. Zudem hat sie grünes Licht für die Verwendung der noch zur Verfügung stehenden Finanzmittel von 7,9 Millionen Euro gegeben und die diesbezügliche Vorgehensweise vorgegeben. Demnach kann in Zukunft auch das Land nicht nur die Projektierung, sondern auch den Bau der Lärmschutzwände übernehmen. „Wir halten es für angebracht, diese Arbeiten der STA zu übertragen, die in diesem Bereich seit vielen Jahren tätig ist und sich die notwendige Fachkompetenz angeeignet hat“, erklärte heute Landeshauptmann Arno Kompatscher. Der Schienennetzbetreiber RFI wir für alle anfallenden Kosten aufkommen bis zu einem Höchstbetrag von 7,9 Millionen Euro. "Es handelt sich um wichtige Schutzbauten, die der Bevölkerung und der Umwelt in den fünf Gemeinden zugute kommt", so Umweltlanderat Richard Theiner. 

(jw)


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