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Südtirol radelt 2016: Landesweiter Fahrrad-Wettbewerb startet am 18. März

"Auf die Sattel, fertig, Kilometer sammeln!", heißt es auch dieses Jahr wieder, wenn am 18. März die dritte Auflage von „Südtirol radelt“ startet. 2246 Südtiroler sind im Vorjahr dem Aufruf zum landesweiten Fahrradwettbewerb gefolgt und haben dabei mehr als 1,6 Millionen Kilometer erstrampelt. Die vierte Auflage wurde am 14. März von LRin Waltraud Deeg und LR Richard Theiner in Bozen vorgestellt.

Stellten "Südtirol radelt" vor (v.l.n.r.): Joachim Dejaco (STA-Direktor), Irene Senfter (Geschäftsführerin Ökoinstitut), Harald Reiterer (Green Mobility - STA), LRin Waltraud Deeg, LR Richard Theiner und Valentino Pagani (Re
Zoomansicht Stellten "Südtirol radelt" vor (v.l.n.r.): Joachim Dejaco (STA-Direktor), Irene Senfter (Geschäftsführerin Ökoinstitut), Harald Reiterer (Green Mobility - STA), LRin Waltraud Deeg, LR Richard Theiner und Valentino Pagani (Re

Die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) und das Ökoinstitut, die Organisatoren des Fahrradwettbewerbs, wollen mit "Südtirol radelt" dieses Jahr noch mehr Teilnehmer ansprechen und möglichst viele von den Vorzügen des Fahrrads überzeugen. „Wir laden deshalb alle Gemeinden, Betriebe, die öffentliche Verwaltung, Vereine, Verbände sowie Schulen und Bildungseinrichtungen dazu ein, an der Aktion teilzunehmen. Ziel ist es, die Bevölkerung für eine umweltfreundliche und gesunde Mobilitätsform zu sensibilisieren“, unterstrich Irene Senfter, Geschäftsführerin des Ökoinstituts.

Neben dem Umweltaspekt und der persönlichen Fitness wird bei der Aktion auch der Spaßfaktor groß geschrieben: Auf virtuellem Weg gilt es, „Trophäen“ zu sammeln. Zum Beispiel erhält man eine virtuelle Kugel Eis, wenn man eine bestimmte Zahl an Kalorien verbrannt hat, oder es werden Symbole von bekannten Bauwerken wie z. B. der schiefe Turm von Pisa oder die Akropolis freigeschaltet, sobald man insgesamt die Distanz von Südtirol bis zu diesem Bauwerk erradelt hat. Unter den Teilnehmern werden zudem tolle Preise verlost.

Per Fahrrad und in Kombination mit dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz würden sich in Südtirol vielfältige Möglichkeiten ergeben, auch ohne eigenes Auto landesweit flexibel und umweltbewusst unterwegs zu sein, sowohl auf dem Weg zur Arbeit als auch in der Freizeit, hob Mobilitätsressortdirektor Valentino Pagani hervor. „Wenn allseits eine Reduzierung der Verkehrsbelastung, der CO2-Emmissionen und die Verbesserung der Lebensqualität gefordert wird, so kann jeder und jede Einzelne von uns ohne viel Aufwand einen ganz konkreten Beitrag dazu leisten, indem er möglichst oft das Fahrrad anstelle des Autos verwendet“, unterstrich Umweltlandesrat Richard Theiner.

Über durchwegs positive Erfahrungen mit dem „Radeln“ können Teilnehmer des Vorjahres, darunter Raiffeisen Online, die Gemeinde Plaus und die Südtiroler Landesverwaltung, berichten. „Es zeigt sich immer wieder: Mitarbeiter, die schwungvoll und erfrischt in den Tag starten, bringen Elan und Motivation mit ins Büro. Damit ist das gesamte Betriebsklima gleich viel positiver“, betonte Personallandesrätin Waltraud Deeg. Die Landesverwaltung hat in der Kategorie "Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern" gewonnen und im Vorjahr insgesamt knapp 170.000 Kilometer "erradelt". Die Gemeinde Plaus konnte anteilsmäßig (Einwohnerzahl / Teilnehmer) die meisten Radler für den Wettbewerb begeistern und erhält als Preis für das heurige Frühjahr ein Elektro-Fahrrad kostenlos zur Verfügung gestellt, das die Mitarbeiter nutzen können. In der Kategorie 11 - 50 Mitarbeiter konnte hingegen im vorigen Jahr das Unternehmen Raiffeisen Online die meisten Rad-Kilometer für sich verbuchen.

„Südtirol radelt“ ist eine Initiative der STA und des Ökoinstitutes Südtirol im Rahmen des Projektes „Green Mobility“, das vom Ressort für Mobilität des Landes ins Leben gerufen wurde und von der STA koordiniert wird. Die Initiative wird von der Landesumweltagentur und der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützt.

Alle Infos zur Aktion gibt es unter www.suedtirolradelt.bz.it

SAN


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