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BBT-Zulaufstrecke: Projektvorstellung mit Südtioler Landesrat Theiner

Der Count-down läuft: Nachdem der Schienennetzbetreiber RFI das Einreichprojekt für die BBT-Zulaufstrecke Waidbruck-Franzensfeste im italienischen Transportministerium hinterlegt hat, sind nun die Stellungnahmen von Land und Gemeinden gefragt. Zu diesem Zweck fand heute (11. 11.) ein Treffen von Südtirols Landesrat Richard Theiner mit den Fachleuten von RFI und Italferr sowie den Bürgermeisten der Südtiroler Anrainergemeinden statt

Die heutige Projektvorstellung der BBT-Zulaufstrecke mit den Fachleuten von RFI und Italferr sowie Martin Ausserdorfer von der BBT-Beobachtungsstelle - Foto: LPA/Alexandra Clementi
Zoomansicht Die heutige Projektvorstellung der BBT-Zulaufstrecke mit den Fachleuten von RFI und Italferr sowie Martin Ausserdorfer von der BBT-Beobachtungsstelle - Foto: LPA/Alexandra Clementi

"Mit der Hinterlegung des Einreichprojekts für die Zulaufstrecke Waidbruck-Franzensfeste wurde die Voraussetzung geschaffen, BBT und Zulaufstrecke zeitgleich fertigzustellen", so Landesrat Theiner bei dem heutigen Treffen, "für das Land Südtirol ist dies ein Erfolg, zumal die umwelttechnischen Vorteile auf der Hand liegen."

Der Landesrat erinnerte an die europäischen Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 30 Prozent des Güterverkehrs auf die Schiene zu verlagern, während es bis 2050 mindestens die Hälfte sein soll. "Nur mit Hilfe des Brennerbasistunnels wird es für uns möglich sein, dieses Ziel zu erreichen", so Landesrat Theiner der die Bürgermeister zum gemeinsamen Vorgehen und zur Zusammenarbeit aufrief, um die vorgesehenen Stellungnahmen zeit- und zielgerecht vorzubringen. Ziel sei es, verantwortungsbewusst nach den besten Lösungen zu suchen und wo nötig, Kompromisse einzugehen.

"Wir müssen zwischen Bau und Betrieb unterschieden, das sind zwei getrennte Phasen", betonte der Landesrat, der den Bürgermeistern der Anrainergemeinden zusagte, dass die Landestechniker das Projekt in jedem Detail prüfen werden, wobei die Erfahrungen des Brennerbasistunnels als Standards gelten sollen.

Was den Technischen Ablauf angeht, so bestätigte Landesrat Theiner, dass die für die Stellungnahme notwendigen Beschlüsse koordiniert vorbereitet und die Stellungnahmen dann innerhalb des Jahres abgeschickt werden sollen.

"Wichtig ist es uns",  so der Landesrat abschließend, "das Thema gemeinsam und transparent anzugehen." Daher stehen für heute Abend in Franzensfeste und am Donnerstag in Waidbruck jeweils um 20 Uhr Bürgerversammlungen auf dem Programm, bei denen Fachleute der italienischen Schienennetzbetreiber-Gesellschaft RFI und der Planungsgesellschaft Italferr das Projekt und technische Fragen erklären werden. Zudem gibt es am Donnerstag zwei weitere Arbeitstreffen mit den Bürgermeistern.

jw


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