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Mussner, Felipe und Gilmozzi:"Vereinte Politik für Brennerachse fortführen"

Die LR Florian Mussner (Südtirol), Ingrid Felipe (Tirol) und Mauro Gilmozzi (Trentino) setzen sich weiterhin für eine gemeinsame Mobilitätsstrategie für den Brennerkorridor ein. Bei einem Treffen heute, 9. November, betonten die LR die Wichtigkeit der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, einer koordinierten Mauttarifpolitik und eines vereinten Vorgehens auf europäischer Ebene.

Über die nächsten Schritte in punkto Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene haben LR Felipe, Mussner und Gilmozzi in Bozen diskutiert (FOTO:LPA/Angelika Schrott)
Zoomansicht Über die nächsten Schritte in punkto Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene haben LR Felipe, Mussner und Gilmozzi in Bozen diskutiert (FOTO:LPA/Angelika Schrott)
Gleich zwei wichtige Termine in Zusammenhang mit der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene gibt es kommende Woche in Brüssel. Bei einem Treffen mit der Büroleiterin Desiree Oen von EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc am 17. November soll dieser Punkt nochmals hervorgehoben werden. Dabei setzen die Länder Südtirol, Tirol und Trentino auf die bereits bestehenden Kapazitäten der Bahn und wollen rechtliche Rahmenbedingungen seitens der EU erwirken. Bei der Sitzung des Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) am 18. November in Brüssel soll die Einrichtung der Koordinationsstelle Gütertransport Euregio Tirol-Südtirol-Trentino (GT EUREGIO) beschlossen werden. Ebenso gibt es Beschlussanträge für ein Maßnahmenpaket zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sowie für eine gemeinsame Strategie für den zeitgerechten Bau der Zulaufstellen des Brennerbasistunnels.

„Es ist wichtig, mehr Gewicht auf politischer Ebene zu erlangen, sei auf nationaler als auch auf europäischer Ebene, um geeignete Strategien für unser sensibles Berggebiet umzusetzen“, betonte Mussner.

Auch Felipe unterstrich, dass es auf politischer Ebene mehr Schlagkraft brauche und deshalb die Treffen in Brüssel notwendig seien, um der Verlagerungspolitik einen entscheidenden Vorschub leisten zu können.

Wichtiges Thema beim Treffen zwischen Mobilitätslandesrat Mussner und seinen Amtskollegen aus Tirol und dem Trentino war auch die Förderung der rollenden Landstraße RoLa und deren Verlängerung von Brennersee bis Interbrennero in Roncafort bei Trient. Am 20. November wollen sich Mussner, Felipe und Gilmozzi in Trient treffen, um über die Förderung des kombinierten Verkehrs auf der Schiene, also die RoLa, sprechen. „Gemeinsam mit den Berufsverbänden der Autotransporteure, die bei der Sitzung dabei sein werden, wollen wir eine wirkliche Verlagerung erreichen“, hob Gilmozzi hervor.

Mussner, Felipe und Gilmozzi sprachen sich außerdem dafür aus, das Projekt iMonitraf! forzuführen, in dessen Rahmen Auswirkungen des Verkehrs im Alpenraum analysiert und entsprechende Maßnahmen entwickelt werden. Die drei Politiker nahmen im Anschluss an ihr Treffen auch am Workshop zum Projekt iMonitraf! in der Europäischen Akademie in Bozen teil.

SAN


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