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Tagung zu sanfter Mobilität in Trient: „Schiene hat Priorität"

Um die sanfte Mobilität, die Potenzierung des Schienenverkehrs, die Brennerachse, die nachhaltige E-Mobility und die Fahrradmobilität ging es bei der Tagung „Über die Infrastruktur für eine neue Kultur der Mobilität“ in Trient, die vom Umwelt- und Infrastrukturressort der Provinz Trient unter LR Mauro Gilmozzi organisiert wurde. Für Südtirol war LR Florian Mussner bei der Tagung mit dabei.

Der Mobilitätslandesrat des Trentino Mauro Gilmozzi mit seinem Südtiroler Amtskollegen Florian Mussner heute (06/03) bei der Tagung zur sanften Mobilität in Trient. (Foto: Presseamt der Provinz Trient)
Zoomansicht Der Mobilitätslandesrat des Trentino Mauro Gilmozzi mit seinem Südtiroler Amtskollegen Florian Mussner heute (06/03) bei der Tagung zur sanften Mobilität in Trient. (Foto: Presseamt der Provinz Trient)

Südtirols Mobilitätslandesrat Mussner präsentierte bei dieser Gelegenheit die Prioritäten der Südtiroler Mobilitätspolitik, mit einem besonderen Augenmerk auf die grenzüberschreitenden Projekte. „Ob wir wollen oder nicht: Verkehrs- und Transportwege sind eine Grundlage für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft", betonte Mussner. Der gemeinsame Auftrag in der Mobilitätspolitik laute heute deshalb ganz klar: Nachhaltigkeit, schonender Umgang mit den Ressourcen, die Eindämmung und Reduzierung von Schadstoffen und von Lärmemissionen sowie Nutzung von erneuerbaren Energien, unterstrich der Mobilitätslandesrat bei der Tagung, bei der auch Vertreter der Europäischen Union, der Euregio und der Alpenkonvention anwesend waren. „Die Euregio hat eine wichtige Brückenfunktion zwischen Nord und Süd und aufgrund der geografischen Lage inmitten unseres sensiblen Habitats ist es wichtig und soll es unser Bemühen sein, einen möglichst großen Anteil des Transitverkehrs auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern - mit einer gemeinsamen Verkehrspolitik und einer modernen Infrastruktur, zuverlässigen Verbindungen, geringer Lärmbelästigung und günstigen Tarifen", sagte Mussner. „Die Brennerbahn bzw. die Brennerachse war, ist und wird auch in Zukunft Lebensader sein für unsere Region im Herzen Europas, die wir gemeinsam mit Tirol und dem Trentino weiterführen wollen", hob Mussner hervor.

Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten das eigene Auto bzw. der Transport auf der Straße das Maß aller Dinge in der Mobilität war, so gelte heute wieder der Eisenbahn ein Hauptaugenmerk: im Fernverkehr, im Lokalverkehr und auch beim Gütertransport, so der Landesrat. Ein wichtiger Aspekt ist für Landesrat Mussner auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Verbindungen. Durch die Modernisierung der Infrastrukturen, günstige Angebote für die Fahrgäste und zuverlässige Verbindungen fördert das Land Südtirol den Austausch und die Begegnung der Menschen und Kulturen. „Der Ausbau in moderne Bahninfrastruktur, auch was die Freizeitmobilität anbelangt, ist eine Investition in die Zukunft unserer Regionen als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum mit viel Potenzial, das es in Zukunft zu nutzen gilt, um nachhaltige Mobilitätsangebote auf intelligente Weise zu vernetzen, über Grenzen hinweg", betonte Mussner.

SAN


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