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Euregio auf der Schiene: Bahnverbindungen werden ausgebaut

Der grenzüberschreitende Schienenverkehr wird ausgebaut. Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird es zusätzliche direkte Fahrten zwischen Bozen und Innsbruck sowie einen Stundentakt zwischen Franzensfeste und Lienz geben. "Mit diesem Ausbau leisten wir einen weiteren Beitrag dazu, dass die Länder noch näher zusammenrücken können", so Mobilitätslandesrat Florian Mussner.

Schon von Anfang an sei der Ausbau der Öffi-Verbindungen zwischen den Ländern eine der Prioritäten der Euregio gewesen, betonte der Landesrat heute: "Schließlich fördert ein gut ausgebautes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nicht nur die umweltfreundliche Mobilität, sondern auch das Zusammenwachsen der Länder", so der Landesrat, nachdem ihn die Landesregierung heute ermächtigt hatte, ein Abkommen mit dem Verkehrsverbund Tirol zu unterzeichnen.

Das Abkommen sieht den Ausbau des Angebots auf beiden grenzüberschreitenden Verbindungen vor: jener zwischen Bozen und Innsbruck sowie jener zwischen Franzensfeste und Lienz. "Zudem sorgen wir dafür, dass das Angebot vertaktet wird, dass also auf der Fahrt von Lienz nach Innsbruck keine langen Umstiegs- und auch keine Wartezeiten an den Grenzen anfallen", so Mussner, der betont, dass es keine leichte Aufgabe gewesen sei, die zusätzlichen Züge in das ohnehin bereits dichte Fahrplannetz einzuweben.

Die neuen Zugverbindungen starten mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember. Dann wird es zwei zusätzliche tägliche Direktverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck geben, und zwar je eine in beiden Richtungen morgens (ab Bozen um 7.31 Uhr bzw. ab Innsbruck um 6.22 Uhr) und abends (ab Bozen um 20.31 Uhr bzw. ab Innsbruck um 21.03 Uhr). Zudem wird es einen täglichen Stundentakt auf der Strecke Lienz-Franzensfeste geben, mit Ausnahme eines Lochs zu Mittag, das voraussichtlich Ende 2016 geschlossen wird.

Künftig wird es demnach unter Einbeziehung der EC- und IC-Verbindungen täglich sieben Umsteigeverbindungen von Lienz durch das Pustertal und via Franzensfeste nach Innsbruck geben. In Franzensfeste wird zudem der Bahnhof angepasst und barrierefrei gestaltet. "Für die nötigen Arbeiten liegt das Einverständnis von RFI schon vor, die Arbeiten werden wir voraussichtlich nach Ostern kommenden Jahres durchführen", so Mussner. Kosten werden die zusätzlichen grenzüberschreitenden Verbindungen rund 4,3 Millionen Euro in fünf Jahren.

chr


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