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Internationale Linien, Tarife: LR Mussner trifft deutschen Staatssekretär

Um den lokalen und internationalen Bahnverkehr, um die Entwicklungen im öffentlichen Nahverkehr und einen Vergleich der Tarifsysteme ging's gestern Abend (1. Oktober) bei einem informellen Treffen von Südtirols Mobilitätslandesrat Florian Mussner mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im deutschen Verkehrsministerium, und Vertretern der Deutschen Bahn sowie der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

(v.l.) DB-Italia-Geschäftsführer Marco Kamp, LR Mussner, Staatssekretär Ferlemann und SAD-Präsident Christof Perathoner (Foto: LPA/rc)
Zoomansicht (v.l.) DB-Italia-Geschäftsführer Marco Kamp, LR Mussner, Staatssekretär Ferlemann und SAD-Präsident Christof Perathoner (Foto: LPA/rc)

Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen und gesetzlicher Ausgangslagen seien, so waren sich die Gesprächspartner gestern einig, die Herausforderungen im öffentlichen Personenverkehr ähnlich. So gelte es, den Standard auch langfristig abzusichern, das Kosten- und Einnahmengefüge stetig im Blick zu behalten und der Kundenfreundlichkeit ein besonderes Augenmerk zu widmen.

Begeistert zeigte sich Ferlemann gestern über eine Fahrt in der Vinschger Bahn und Lob gab's vom Staatssekretär, von Marco Kamp, Geschäftsführer der Deutschen Bahn in Italien, sowie den ÖBB-Regionalverkehr-Vertretern Klaus Gartenauer und Alexander Jug auch für das Südtiroler Tarifsystem: es sei im Vergleich zu den Nachbarländern sehr nutzerfreundlich, zudem machten landesweit gültige Fahrscheine und ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz die Öffis zu einer effizienten Alternative für Einheimische wie Touristen.

Landesrat Mussner nutzte das Treffen, um den Vertretern von Verkehrsministerium, Deutscher Bahn und ÖBB die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrssystems in Südtirol zu skizzieren. In den letzten Jahren, so Mussner, sei es um einen Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen im ganzen Land gegangen, jetzt habe man auch die Verbindungen über die Grenzen hinweg im Auge. So habe man Busse auf den Weg gebracht, die im Liniendienst Südtirol mit Ortschaften jenseits der Landesgrenzen verbinden, dazu würden die direkten Zugverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck und die stündlichen Direktverbindungen Franzensfeste-Innichen-Lienz ab Mitte Dezember weiter ausgebaut. "Damit wird ein neues Kapitel aufgeschlagen", so Mussner.

chr


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