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"My best idea": Südtiroler Schule bei Erasmus+Projekt

Lehrpersonen aus Südtirol, Lettland und Schweden besprechen an der Mittelschule "Filzi"in Leifers Best-practice-Beispiele für den Unterricht.

Gruppenbild mit den Lehrpersonen und Behördenvertretern vor dem Rathaus von Leifers. Foto: LPA/F. Grigoletto
Zoomansicht Gruppenbild mit den Lehrpersonen und Behördenvertretern vor dem Rathaus von Leifers. Foto: LPA/F. Grigoletto

Am heutigen Montag, 13. Februar, fiel im Rathaus von Leifers unter dem Titel "My best idea" der Startschuss für die Bildungswoche, bei der Lehrpersonen aus dem Unterland gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Lettland und Schweden im Rahmen des Erasmus+KA2-Projekts Best-practice-Beispeile vorstellen und besprechen.

Bürgermeister Christian Bianchi und Landeshauptmannstellvertreter Christian Tommasini hießen die Teilnehmer im Raatssal der Gemeinde willkommen. Am Treffen nahmen auch der Direktor des italienischen Schulsprengels Leifers 1, Marino Santuari, sowie – in Vertretung von Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei – Schulinspektor Vincenzo Gullotta teil.

Im September 2015 haben das italienische Bildungsressort des Landes, die Stadtgemeinde Leifers und der italienische Schulsprengel Leifers 1 im Rahmen des dreijährigen Projekts "My best idea" die Zusammenarbeit mit Schweden und Lettland begonnen, um die Ausbildung in den Bereichen der Innovation und der sozialen Unternehmen von Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren zu fördern.

Ziel des Projektes ist es, den Lehrpersonen die Instrumente an die Hand zu geben, die sie benötigen, um die eigenen Kompetenzen in folgenden drei Bereichen zu stärken: Initiative und Innovation, interdisziplinärer Unterricht sowie digitales Portfolio der Kompetenzen.

In Schweden wird das Projekt zur Förderung des Unternehmertums von der Gemeinde Pitea zusammen mit der dortigen Oberschule und in Zusammenarbeit mit der Universität Lulea vorangetrieben. In Lettland konzentriert sich das Projekt vor allem auf den interdisziplinären Unterricht der Naturwissenschaften und wird von der Gemeinde Rezekne und der dortigen Schule zusammen mit einer Bildungskörperschaft der Hauptstadt Riga umgesetzt. Die Filzi-Mittelschule in Leifers stellt hingegen das digitale Portfolio in den Mittelpunkt.

Die Best-practice-Beispiele, die jeder einzelne Partner umsetzt, werden anschließend den anderen vorgestellt, um gemeinsam Maßnahmen gegen den Schulabbruch zu entwickeln und aus den Erfahrungen der anderen zu lernen. Die Berichte werden auch online zur Verfügung gestellt.

In seinen Grußworten stellte der Leiferer Bürgermeister Christian Bianchi seine Stadt kurz vor und wies auf die sprachlichen und kulturellen Besonderheiten Südtirols hin.

Auch Landeshauptmannstellvertreter Christian Tommasini ging auf die Gegebenheiten in Südtirol ein und betonte die Wichtigkeit des dreijährigen europäischen Projekts, an dem die Schulgemeinschaft von Leifers gemeinsam mit den Partnern aus Schweden und Lettland beteiligt ist. Einen besonderen Dank sprach er den Lehrpersonen und Schuldirektoren aus, die an der Initiative mitarbeiten.

Auch Schulinspektor Vincenzo Gullotta, der früher selbst als Direktor an der Filzi-Schule in Leifers tätig war, begrüßte in Vertretung von Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei die Teilnehmer.

Neben der Vorstellung und Besprechung des elektronischen Portfolios an der Mittelschule in Leifers stehen in den nächsten Tagen auch Treffen in der Handelskammer, in Berufsschulen und in der Landeshotelfachschule "C. Ritz" auf dem Programm. Außerdem findet auch ein Treffen mit Referenten der Freien Universität Bozen, der Universität La Sapienza aus Rom und dem Informationszentrum C.I.M.E.A. aus Rom statt.

 

me


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