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Sprachaustausch zwischen Berufsschulen in Brixen gestartet

An der italienischen Berufsschule "Mattei" und der deutschen Berufsschule "Maria Hellensteiner" in Brixen hat ein Sprachaustauschprojekt begonnen.

Vor Kurzem fiel der Startschuss für den Sprachaustausch zwischen der italienischen Landesberufsschule "Mattei" und der deutschen Landesberufsschule "Maria Hellensteiner" in Brixen.
Zoomansicht Vor Kurzem fiel der Startschuss für den Sprachaustausch zwischen der italienischen Landesberufsschule "Mattei" und der deutschen Landesberufsschule "Maria Hellensteiner" in Brixen.

Die Schülerinnen und Schüler der italienischen Landesberufsschule "Mattei" und der deutschen Landesberufsschule "Maria Hellensteiner" in Brixen nehmen an einem gemeinsamen Schulaustausch teil. Vor Kurzem fand das erste Treffen zwischen den Teilnehmern statt. Damit ist in diesem Schuljahr – nach Bozen und Meran – in Brixen die dritte Sprachpartnerschaft zwischen zwei Schulen mit unterschiedlicher Unterrichtssprache entstanden. Unterstützt und koordiniert wird das Austauschprojekt vom Amt für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen der Abteilung für Italienische Kultur des Landes in Zusammenarbeit mit Nadia Mazzardis und der Organisation "Centro Studi e Ricerche A. Palladio" als Projektpartner.

Das Projekt sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler bieder Schulen Sprachpaare oder kleine Gruppen bilden, die insgesamt 10 Stunden miteinander verbringen (in fünf Stunden wird die deutsche und in fünf Stunden die italienische Sprache verwendet). Die Teilnehmer in Brixen haben sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, in kleinen Gruppen zusammenzuarbeiten, um über mehrere verschiedene Themen sprechen zu können und mehrere Sprachpartner kennenzulernen. Das Koordinatorenteam hat sich entschieden, zwei Gruppen zu gründen, in denen etwa gleich viele Schülerinnen und Schüler beider Schulen vertreten sind. Die Teilnehmer kommen aus der 1., 2. und 3. Klasse der Landesberufsschule Mattei sowie aus den 2. und 3. Klassen (Fachbereich Service) der Landesberufsschule Hellensteiner.

Insgesamt nehmen neun Schülerinnen und Schüler am Projekt teil, um in beiden Sprachen zu sprechen, ihre Kenntnis der jeweils anderen Landessprache zu verbessern und sich kennen und verstehen zu lernen. Natürlich besteht die Hoffnung, dass dieser Austausch auch über die vom Projekt vorgesehene Stundenzahl hinausgeht und die Jugendlichen neue Freundschaften knüpfen.

Das Projekt wurde vom Direktor der Landesberufsschule “E. Mattei”, Alberto Conci, der auch am Auftakttreffen teilnahm, sowie von der Direktorin der Landesberufsschule “E. Hellenstainer”, Brigitte Gasser, unterstützt. Am ersten Treffen nahmen auch die Inspektorin für Deutsch als zweite Sprache, Carlotte Ranigler, die Lehrpersonen Laura Zanotti und Giuseppe Marino, Vertreter des Amtes für Zweisprachigkeit sowie Nadia Mazzardis teil.

Im Mai, sobald alle im laufenden Schuljahr geplanten Treffen zwischen den Sprachpaaren bzw. Gruppen der verschiedenen Schulen in Meran, Bozen und Brixen abgeschlossen sein werden, steht für alle Teilnehmer ein gemeinsames Treffen auf dem Programm, um noch einmal gemeinsam den Abschluss dieses Sprachaustauschprojekts zu feiern.

 

(me)


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