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Wissenschaftliche Forschung Südtirol: dritter Wettbewerb abgeschlossen

Mit insgesamt 2,5 Millionen Euro Zuschüssen (2016-2018) fördert das Land Südtirol 12 der 153 Forschungsprojekte, die zum Wettbewerb zugelassen waren.

Die Forschungskompetenz Südtirols ist unter anderem wichtig für die weitere Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. Foto: www.unibz.it
Zoomansicht Die Forschungskompetenz Südtirols ist unter anderem wichtig für die weitere Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. Foto: www.unibz.it
Nicht nur im naturwissenschaftlichen Bereich werden Forschungsprojekte gefördert, auch im technischen wie humanistischen Bereich. www.unibz.it
Zoomansicht Nicht nur im naturwissenschaftlichen Bereich werden Forschungsprojekte gefördert, auch im technischen wie humanistischen Bereich. www.unibz.it

Das Land Südtirol fördert die wissenschaftliche Forschung unter anderem über Wettbewerbe. Für den dritten Wettbewerb, für den die Einreichfrist im November 2014 verfallen war, wurden 161 Projekte eingereicht; zugelassen wurden davon 153. Zahlreiche externe Fachleute haben die Projekte bewertet, in elf Sitzungen des Bewertungskomitees wurden die Siegerprojekte ermittelt.

Die Landesregierung hat diese Auswahl heute (14. Juni) genehmigt. „Die hohe Zahl an eingereichten und zugelassenen Projekten freut mich sehr, auch wenn das Land lang nicht alle fördern kann“, kommentiert Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Solch gut durchdachte Forschungsprojekte können sich vielleicht noch für  andere Mittel aus internationalen Quellen qualifizieren oder Sponsoren finden.“

Für die zwölf Projekte stehen insgesamt 2,5 Millionen Euro in drei Jahren (2016-18) zur Verfügung. Die Landesregierung erwägt, in Zukunft diese Mittel aufzustocken, um das diesbezügliche Engagement der Akteure weiter zu unterstützen – auch im Sinne einer weiteren Entwicklung von Südtirols Forschungskompetenz. Außerdem gibt es noch einen Euregio-Wettbewerb für Forschungsprojekte, die über die Landesgrenzen hinaus gehen.

Zu den Südtiroler Forschungseinrichtungen, die gefördert werden, zählen die Freie Universität Bozen, die Eurac, das Natur- und das Archäologiemuseum, aber auch die Universität Innsbruck und jene von Trient. Dies, weil die Nachbaruniversitäten auch eine große Anzahl an Südtirolern akademisch ausbilden. Außerdem handelt es sich um Forschungsthemen, die spezifisch für Südtirol von Wichtigkeit sind.

Die Fachbereiche, die für den Wettbewerb infrage kommen sind, sind breitgefächert – und sowohl im naturwissenschaftlichen, technischen wie auch humanistischen Gebiet angesiedelt.

Ein zusätzlicher Aspekt, der in der Bewertung eine Rolle spielt, ist der Grad der Kooperation oder der Vernetzung des Projektes, beispielsweise mit anderen Südtiroler Institutionen oder internationalen Organisationen. Das Siegerprojekt namens „IN-IN Instruments for Inclusion“, hat beispielsweise die Freie Universität Bozen gemeinsam mit den drei Landesschulämtern eingereicht. Vom Archäologiemuseum entwickelt wird das Projekt „Säben II. Die profanen Bauten der spätantiken Höhensiedlung“. Die Universität Trient betreut ein Projekt über die bestmögliche Reduzierung von Verlusten von Trinkwasser in alpinen Regionen.

 

mgp


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