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Land Tirol würdigt Florian Bramböck für sein musikalisches Gesamtwerk

Tirols LH Günther Platter und Kulturlandesrätin Beate Palfrader überreichen den Landespreis für Kunst 2016 an den Saxophonisten und Komponisten Florian Bramböck.

Kulturlandesrätin Beate Palfrader und LH Günther Platter freuten sich, den diesjährigen Tiroler Landespreis für Kunst an den Musiker und Komponisten Florian Bramböck überreichen zu dürfen.
Zoomansicht Kulturlandesrätin Beate Palfrader und LH Günther Platter freuten sich, den diesjährigen Tiroler Landespreis für Kunst an den Musiker und Komponisten Florian Bramböck überreichen zu dürfen.

Die Verleihung der mit 14.000 Euro dotierten Auszeichnung findet heute, Montagabend, im Landhaus statt. Dies ist der bedeutendste Preis, den das Land Tirol an Kulturschaffende vergibt.

„Florian Bramböck ist nicht nur einer der bekanntesten Jazz-Musiker Österreichs: Ihm kommt auch als Komponist und Lehrender eine Schlüsselrolle im Tiroler Musikleben zu. Sein herausragendes musikalisches Können, seine pädagogischen Fähigkeiten sowie die Vielfältigkeit seiner künstlerischen Bandbreite fügen sich zu einer einzigartigen Symbiose. Er ist ein wertvoller Vermittler und Förderer der Musik“, betonen LH Platter und LRin Palfrader unisono und gratulieren dem ausgezeichneten Musiker.  

Musik-Allrounder aus Leidenschaft

Florian Bramböck wurde am 31. Mai 1959 in Innsbruck geboren. Der Ausnahmemusiker studierte am Tiroler Landeskonservatorium (TLK), an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz sowie an der University of Miami. Schon mehrfach wurde der Saxophonist und Komponist ausgezeichnet – unter anderem mit dem Preis für zeitgenössische Musik des Landes Tirol. NachwuchsmusikerInnen haben die Möglichkeit, vom Profi zu lernen: Seit 1984 unterrichtet Bramböck am TLK und seit 1993 an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Neben seiner solistischen Tätigkeit war Bramböck Teil international renommierter Ensembles wie das Vienna Art Orchestra, Saxofour und Gansch’n’Roses. Darüber hinaus leitet Florian Bramböck das Jazz Orchester Tirol. Seine Kompositionen finden national und international Gehör: Bramböcks Oper „Der Weibsteufel“, die an das gleichnamige Volksstück von Karl Schönherr angelehnt ist, war bis vor kurzem in den Innsbrucker Kammerspielen zu sehen.

Bramböcks Werke folgen eigenem Stil

„Florian Bramböck hat die Tiroler Musiklandschaft in vielerlei Hinsicht geprägt“, sagt LRin Palfrader. „Bramböck spielt mit den unterschiedlichen Genres. Seine Kompositionen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Kreativität und Individualität aus – sie inspirieren und beflügeln.“ Der Landespreis für Kunst wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung hervorragender künstlerischer Leistungen als Würdigung eines Gesamtwerkes oder außergewöhnlicher Einzelleistungen verliehen. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an den Schriftsteller Christoph W. Baur.

Bettina Sax


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