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Süd-, Nord- und Osttiroler Schulführungskräfte treffen sich in Bruneck

Zu einem Erfahrungsaustausch haben sich Direktoren der technischen Oberschulen Süd-, Nord- und Osttirols getroffen und den Autozulieferer GKN Driveline besucht.

Lernen am praktischen Beispiel: Schulführungskräfte besichtigen die GKN Driveline in Bruneck.
Zoomansicht Lernen am praktischen Beispiel: Schulführungskräfte besichtigen die GKN Driveline in Bruneck.

Regelmäßig treffen sich die Führungskräfte der technisch ausgerichteten Oberschulen Nord-, Ost- und Südtirols zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch. Gastgeberin war dieses Jahr die Technologische Fachoberschule in Bruneck, deren Direktor Werner Sporer die Gäste aus dem benachbarten Tirol willkommen heißen konnte.

Die Bildungsprofile der Technologischen Fachoberschulen (TFO) in Italien und der Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in Österreich ähneln sich, sind aber doch in einigen Punkten unterschiedlich, wie Direktor Sporer und der Tiroler Landesschulinspektor Anton Lendl näher ausführten. Über die zahlreichen Südtiroler Initiativen zur Förderung und Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft berichteten die Inspektorin für den technisch-berufsbildenden Bereich am Deutschen Schulamt, Eva Maria Brunnbauer, und Irene Kustatscher vom Südtiroler Unternehmerverband.

Das beste Beispiel liefert immer noch die Praxis, und so besichtigten die Schuldirektorinnen und -direktoren die Brunecker Firma GKN Driveline, den weltweit führenden Zulieferer von Kraftübertragungssystemen für die Automobilindustrie. Das Unternehmen gewährte Einblick in die verschiedenen Abteilungen und die Produktion. Das Beispiel der GKN Driveline zeigt auch, dass viele der Abgänger der Technologischen Fachoberschulen in Südtirol eine Arbeitsstelle im Industriesektor finden und gefragte Fachleute in Verwaltung, Produktion und Vertrieb sind.

Die Wirtschaftsstandorte Süd-, Nord- und Osttirol leben von gut ausgebildeten Arbeitskräften im technologischen Bereich, das wurde beim Treffen in Bruneck von den Schulführungskräften und den Vertretern der GKN Driveline noch einmal unterstrichen. "Unser größtes Kapital sind die Menschen, die in unseren Betrieben arbeiten. Ihr Know-how ist gefragt und sie gewährleisten, dass wir international wettbewerbsfähig sind", stellte Elisabeth Baumgartner von der GKN Driveline fest. Für Schulinspektorin Eva Maria Brunnbauer zeigt die große Nachfrage der Betriebe nach Schulabgängern, "dass unsere Technologischen Fachoberschulen und ihr Pendant in Nord- und Osttirol mit ihrem Ausbildungsangebot auf dem richtigen Weg sind."

Das nächste Treffen der Schuldirektorinnen und -direktoren wird auf Einladung von Landesschulinspektor Anton Lendl in Nordtirol stattfinden.

me


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