News

22. und 23. April: Euregio-Atelier auf Schloss Tirol

Der europäische Integrationsprozess ist mit zahlreichen Problemen konfrontiert, wie etwa der Wirtschaftskrise, dem Flüchtlingszustrom, der Überalterung sowie dem möglichen Ende des Wohlfahrtsstaates. Diese Problematiken beflügeln den Euroskeptizismus. Als Antwort darauf veranstaltet die Europaregion am 22. und 23. April auf Schloss Tirol die Tagung "Polis Europa".

Die ineinander verwobenen, geschichtlichen Ereignisse auf europäischem Boden haben zu einem hohen Wohlstand und gemeinsamen Werten geführt. Im Gegensatz dazu finden sich gegenwärtig sehr wenige politische und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten, sondern großteils reduktionistische Modelle, die sich hauptsächlich auf verwaltungstechnische und bürokratische Aufgaben beschränken.

Um den europäischen Geist neu zu beleben, bedarf es eines Perspektivenwechsels. Die europäische Identität darf nicht nur an der Summe der Nationalstaaten ausgemacht werden, sondern ergibt sich aus einem supranationalen System und dem Zusammenspiel von zahlreichen, vielfältigen Bausteinen. Dieses Zusammenspiel findet sich bereits im Zeitgeist der antiken "Polis" und stellt das Fundament der Initiative "Polis Europa" dar. Es geht dabei um eine tiefgründige Diskussion zur Wiederbelebung der Städte und Regionen im Geiste von Europa. Zum Europa-Atelier "Polis Europa" lädt die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino am 22. und 23. April 2016 auf das Schloss Tirol bei Meran.  

Im Rahmen eines Euregio-Ateliers soll aufgezeigt werden, dass Städte und Regionen in Europa das Potential mitbringen, die europäische Identität wieder erwachen zu lassen und die europäische Gesellschaft durch eine intensivere und gezielte Verknüpfung von Köpfen, Kulturen und Gütern wieder in eine Aufbruchsstimmung zu versetzen. Um aus der Summe der Vielfalt Neues entstehen zu lassen, ist ein wechselseitiger, inspirierender Gedankenaustausch notwenig.

Einen Beweis dafür wird Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Europa-Tagung liefern. Er wird dort die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino als Erfolgsmodell vorstellen, die trotz zweier Staaten, dreier Regionen und dreier Amtssprachen von einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl gekennzeichnet ist. 

Die Tagung beginnt 

am Freitag, 22. April 2016

um 15 Uhr

auf Schloss Tirol.

Der Runde Tisch mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, dem Tiroler Landtagspräsident Herwig van Staa und dem Direktor der Trentiner Stiftung Alcide De Gasperi, Giuseppe Zorzi, findet

am Samstag, 23. April

von 11.45 bis 13 Uhr statt.

Beendet wird die Euregio-Tagung am Nachmittag mit dem Workshop "Atelier" für eine neue Bildung nach Überwindung alter Disziplinen. 

Die Teilnahme an der Tagung ist für alle Interessierten kostenfrei möglich. Eine Anmeldung ist notwendig. 

Informationen und Anmeldung
info@europaregion.info 
+39 0471 402026
http://www.europaregion.info/atelier

jw/ag


» alle News


Inhalt teilen:  Facebook google+ twitter