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Alpenkonvention: Jugendparlament besucht Landesregierung

Außergewöhnlichen, vor allem aber außergewöhnlich jungen Besuch hat die Südtiroler Landesregierung im Rahmen ihrer heutigen (16. September) Sitzung empfangen: Zu Gast waren Meraner Oberschüler, die Südtirol im Jugendparlament der Alpenkonvention (YPAC) vertreten. "Wir wollten aus erster Hand erfahren, wie Schüler unser Land und die Entwicklung im Alpenraum sehen", so Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Außergewöhnliche Gäste, vor allem außergewöhnlich junge: Die Vertreterinnen des Jugendparlaments in der Landesregierung (Foto: LPA/ohn)
Zoomansicht Außergewöhnliche Gäste, vor allem außergewöhnlich junge: Die Vertreterinnen des Jugendparlaments in der Landesregierung (Foto: LPA/ohn)

Die Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie (FOS) "Marie Curie" in Meran vertritt Südtirol im YPAC, das als Instrument gedacht ist, den Meinungsaustausch unter den 16- bis 19-jährigen Jugendlichen aus den Mitgliedstaaten der Alpenkonvention zu fördern. Zudem soll das YPAC Forum sein, in dem gemeinsam Lösungsansätze für Probleme und Herausforderungen im Berggebiet gefunden und diskutiert werden. Diese Aufgaben haben die Oberschüler aus Meran, die heute von ihren Lehrpersonen und Direktorin Veronika Rieder begleitet worden sind, den Mitgliedern der Landesregierung heute ebenso vorgestellt, wie die einzelnen Gremien des YPAC, dessen Arbeitsweise und nicht zuletzt die Resolutionen, die man bis dato gefasst hat.

"Dass sich Jugendliche mit den großen Anliegen im Alpenraum beschäftigen, dass sie sich in die Gestaltung des Lebensraums Alpen einbringen, freut uns an sich schon", so der Landeshauptmann, "dass sie es zudem in einer so fundierten, sachlichen, ausgewogenen, aber auch vorausschauenden Art und Weise tun, noch umso mehr", erklärte Kompatscher nach dem rund halbstündigen Treffen mit den Jugendlichen, das von Landesrat Philipp Achammer eingefädelt worden war: "Ich wollte diesen Jugendlichen, die sich aktiv einbringen und die Verantwortung übernehmen, die Chance geben, ihre Anliegen der Landesregierung vorzubringen", so Achammer.

Das Treffen war allerdings keine Einbahnstraße, sollte es doch auch eine Chance für die Landesregierung sein: "Die Entwicklung des Alpenraums aus den Augen der Jugendlichen zu sehen, ist für uns zentral, weil wir damit vor Augen geführt bekommen, welche Anliegen sie als kommende Generation in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellen", so der Landesrat, der die Initiative des YPAC auch aus einem anderen Gesichtspunkt als beispielhaft ansieht: "Im Jugendparlament kommen unsere Schüler mit Gleichaltrigen aus anderen Alpenländern in Kontakt, sie können sich austauschen, Netze knüpfen, andere Sichtweisen kennenlernen und zudem auch noch ihre Sprachkenntnisse verbessern", so Achammer.

chr


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