News

  • Grenzübergreifende Patientenbetreuung: die Details

    Stol - Am 5. April ist die EU-Richtlinie zur grenzüberschreitenden Gesundheitsbetreuung auch in Italien in Kraft getreten. Sie soll Patienten mehr Freiheit in der Wahl ihres Behandlungsortes verschaffen. Grundsätzlich sieht die Richtlinie vor, dass sich Bürger in einem anderen EU-Land behandeln lassen können und dann die Kosten zurückerstattet bekommen. Und zwar jenen Betrag, der bei der gleichen Behandlung im Inland angefallen wäre.

  • Patientenmobilität: Versorgung im Ausland wenn medizinisch notwendig

    Nachdem Italien - mit einiger Verspätung - die EU-Richtlinie übernommen hat, die den Patienten europaweit die freie Mobilität gewährt, hat heute (25. März) die Südtiroler Landesregierung die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung für Südtirol neu geregelt. Die Vorlage von Landesrätin Martha Stocker ist weit weniger restriktiv als jene des Staates und sieht eine medizinische Versorgung im Ausland vor, wenn diese von einem Facharzt angefordert wird.

  • Euregio will Krebsbehandlung verbessern

    Mit dem Ziel, die Krebsbehandlung weiter zu verbessern, haben sich an die 40 Fachleute der Abteilungen für Strahlentherapie und Strahlenphysik der Europaregion am Samstag (7. Dezember) an der Europäischen Akademie in Bozen bei der ganztägigen Euregio-Fachtagung "Radioonkologie in der Europaregion" ein Stelldichein gegeben.

  • Patientenmobilität in der Euregio: Realität und Baustelle

    Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Patientenmobilität stellt die Europaregion vor große Herausforderungen. Dies wurde am Freitag in Trient bei der Rechtstagung zum Patientenmobilität der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino deutlich. Im Mittelpunkt stand der Umsetzung der EU-Richtlinie aus Sicht der Krankenhäuser, Sozialversicherungsträger und vor allem der Patienten. Unabhängig von den Umsetzungsschwierigkeiten bleibt die Versorgung der Südtiroler und Trentiner Patienten in Innsbruck, dem häufigsten Fall bestehender Patientenmobilität, weiterhin im vollem Umfang erhalten, wurde betont.

  • Gesundheitslandesräte zu grenzüberschreitenden Arbeitsgesprächen über Komplementärmedizin in Meran

    Vor kurzem besuchte der Nordtiroler Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg gemeinsam mit seinem Südtiroler Amtskollegen den Dienst für Komplementärmedizin am Krankenhaus Meran der Südtiroler Sanitätsbetriebe. Nach Beschluss der Südtiroler Landesregierung im Jahr 2009 nahm der Dienst für Komplementärmedizin am KH Meran im Jahr 2010 unter der Leitung von Christian Thule seinen Dienst auf. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch Prof.in Claudia Witt von der Charitè Berlin.

  • Patientenmobilität: Umsetzungsfrist der Richtlinie auf 4. Dezember verschoben

    Am 25. Oktober hätte die EU-Richtlinie in Kraft treten sollen, die den Patienten europaweit die freie Mobilität gewährt. Oder anders: Patienten können sich dann ihren Arzt in ganz Europa aussuchen, sie unterliegen keinen Beschränkungen mehr. Das wurde nun auf den 4. Dezember verschoben.

  • Euregio-Tagung: Prävention reduziert das Risiko eines Schlaganfalls

    (MIT VIDEO) Die neuesten Erkenntnisse zur Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Schlaganfall (Iktus) standen heute (28. Juni) im Mittelpunkt einer interregionalen Fachtagung an der Europäischen Akademie in Bozen. Organisiert wurde sie vom Südtiroler Amt für Krankenhäuser, Abteilung Gesundheitswesen und von der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino tatkräftig unterstützt. Erstmals konnten sich Fachleute aus den drei Ländern mit Fragen rund um das komplexe Thema Schlaganfall auseinandersetzen sowie Erfahrungen und Knowhow austauschen. „Unser Ziel ist es“, so die Generalsekretärin der Europaregion Birgit Oberkofler, „den derzeit letzten Stand bei der Erstversorgung und in der Folge bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten grenzüberschreitend zu etablieren“.

  • Transplantation: Mit Euregio-Radtour die Öffentlichkeit sensibilisieren

    Keine Organtransplantation ohne Organspende: 80 Südtiroler warten zur Zeit auf ein Spenderorgan. Um die Thematik ins Bewusstsein zu rücken, findet alljährlich die Euregio-Radtour für die Transplantation statt, die Gesundheitslandesrat Richard Theiner und Michael Prenner, Präsident des Transplant Sport Clubs, heute (20. Juni) in Bozen vorgestellt haben.

  • Enge Zusammenarbeit der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Sachen Pflege: Delegation aus Südtirol und Trentino informiert sich über Tiroler Pflegepolitik

    Auf Initiative der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino konnte heute Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg den Direktor des Verbandes Seniorenheime in Südtirol, Oswald Mair, und den Präsidenten der Trentiner Altenheime, Antonio Giacomelli sowie eine 26-köpfige Delegation im Landhaus in Innsbruck begrüßen. Im Rahmen des Besuchs wurden nicht nur wesentliche Punkte der Tiroler Pflegepolitik besprochen, sondern auch Erfahrungen und Fachwissen ausgetauscht. Ziel ist es, durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Qualitätsverbesserung der Heimstrukturen in der gesamten Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zu bewirken sowie neue Herausforderungen in Sachen Pflegepolitik gemeinsam zu bewältigen.

  • Thermalbäder sollen euregioweit vernetzt und aufgewertet werden

    Im Bereich des Thermalwesens wollen die drei Länder der Europaregion stärker zusammenarbeiten. Ein erster wichtiger Schritt dazu wurde heute (28. Februar) in Comano Terme mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung und einer Studientagung zum Thema "Thermalismus" gesetzt.


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