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Österreichische Partnereinrichtungen im Bereich Gesundheit zu Gast in Bozen

Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Südtirol und verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen in Österreich stand im Mittelpunkt eines Austauschtreffens am Montag (16. November) in Bozen. Die langjährigen Partner Südtirols haben dabei mit Südtirols Gesundheitslandesrätin Martha Stocker die Schwerpunkte ihrer Arbeit diskutiert und ihre Erfahrungswerte in der Behandlung Südtiroler Patienten eingebracht.

Das heutige Treffen von LRin Stocker mit den österreichischen Partnereinrichtungen im Bereich Gesundheit - Foto: LPA/Franzelin
Zoomansicht Das heutige Treffen von LRin Stocker mit den österreichischen Partnereinrichtungen im Bereich Gesundheit - Foto: LPA/Franzelin
Landesrätin Stocker mit Peter Schachner, Oberarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universitätsklinik Salzburg und Leiter des interdisziplinären Teams für Spaltenkinder in Salzburg - Foto: LPA/Barbara Franzelin
Zoomansicht Landesrätin Stocker mit Peter Schachner, Oberarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universitätsklinik Salzburg und Leiter des interdisziplinären Teams für Spaltenkinder in Salzburg - Foto: LPA/Barbara Franzelin

„Ein regelmäßiger Informationsaustausch ist mir ein großes Anliegen, um über die zukünftigen Zielsetzungen der bereits bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Land Südtirol und den konventionierten Einrichtungen in Österreich entscheiden zu können", erklärte Landesrätin Stocker zu Beginn des Treffens.

Im Rahmen des Treffens stellten die österreichischen Konventionspartner ihre spezifischen Aufgabenbereiche und Leistungsspektren vor: Die Tiroler Landeskrankenanstalten (TILAK), die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Wien, das Rehabilitationszentrum Bad Häring, die Landeskrankenanstalten Salzburg, die Stiftung Maria Ebene in Frastanz/Vorarlberg, das Haus am Seespitz in Maurach/Tirol, die Sonderkrankenanstalt De la Tour in Kärnten, der Verein KIT in Tirol und das Therapiezentrum Erlenhof in Oberösterreich gaben einen Einblick in die ärztliche, pflegerische und therapeutische Versorgung von Südtiroler Patienten in ihren Einrichtungen.

Landesrätin Stocker zeigte sich erfreut über die bereits bestehenden Formen der Zusammenarbeit: „Zweifelsohne werden unsere Patienten in Österreich sehr gut betreut. Trotzdem sollten wir uns Gedanken machen, wie wir die Vernetzung und Optimierung verwaltungstechnischer Abläufe vorantreiben können", so Stocker. Im Vordergrund stehen sollen dabei laut der Landesrätin unter anderem neue, innovative Möglichkeiten der Patientenbetreuung zwischen den österreichischen Konventionspartnern und den Südtiroler Gesundheitsdiensten, um die Zielsetzungen der Zusammenarbeit auch erfüllen zu können. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei eine Kooperation ein, die bereits seit geraumer Zeit besteht: die Universitätsklinik in Salzburg behandelt seit 2001 etwa 90 Patienten aus Südtirol mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und anderen schweren Fehlbildungen im Gesichts- und Schädelbereich. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit und zur finanziellen und zeitlichen Entlastung der Familien werden die Patienten seit 2009 zwei Mal im Jahr am Landeskrankenhaus Bozen von einem interdisziplinären Behandlungsteam untersucht.

„Wir sind heute imstande, den hohen Betreuungsanforderungen im Falle von komplexen Krankheitsbildern immer besser gerecht zu werden und arbeiten mit unseren Partnereinrichtungen in Österreich daran, für unsere Südtiroler Patienten Lösungen zu finden, die einer modernen und effizienten Versorgung entsprechen," so die Landesrätin.

LPA


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