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Seltene Krankheiten: akkreditierte Referenzzentren am Krankenhaus Bozen

Seit 2004 arbeiten Südtirol und das Trentino sowie die Regionen Venetien und Friaul-julisch-Venetien in der Erforschung und Behandlung seltener Krankheiten zusammen. Am heutigen Dienstag (6. Oktober) hat die Südtiroler Landesregierung die Liste der Referenzzentren im überregionalen Netzwerk aktualisiert.

6000 verschiedene seltene Krankheiten gibt es, wobei laut der Europäischen Union ein Krankheitsbild dann als selten gilt, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen davon betroffen sind. Für die Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen arbeitet Südtirol seit 2004 in einem Netzwerk mit dem Trentino sowie den Regionen Venetien und Friaul-Julisch-Venetien zusammen: Dabei werden nach den Vorgaben des EUCERD (European Union Commitee of Experts on Rare Diseases) jene Krankenhäuser als jeweilige Referenzzentren akkreditiert, in deren Region mindestens drei bis fünf Prozent der Fälle vorkommen. Demzufolge können im Krankenhaus Bozen künftig drei neue Gruppierungen von Krankheiten diagnostiziert und behandelt werden: Krankheiten des Mineralstoffwechsels, hämatologische Erkrankungen und dermatologische Missbildungen.

mp


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