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Patientenmobilität: Umsetzungsfrist der Richtlinie auf 4. Dezember verschoben

Am 25. Oktober hätte die EU-Richtlinie in Kraft treten sollen, die den Patienten europaweit die freie Mobilität gewährt. Oder anders: Patienten können sich dann ihren Arzt in ganz Europa aussuchen, sie unterliegen keinen Beschränkungen mehr. Das wurde nun auf den 4. Dezember verschoben.

"Dies heißt für uns, dass wir uns mit den Folgen auseinander-setzen müssen", so Landeshauptmann Luis Durnwalder heute. So ist zu regeln, welche Vergütungen Patienten zustehen, die ihren Arzt im Ausland, in Innsbruck etwa oder in München, suchen. "Und sollte es eine weit größere Ab- als Zuwanderung von Patienten geben, haben wir das Problem einer mangelnden Auslastung unserer Einrichtungen", so Durnwalder. Noch hat die Landesregierung in dieser Sache allerdings nichts beschlossen, auch weil die Einführung der EU-Patientenmobilität auf 4. Dezember verschoben worden ist. "Das gibt uns Zeit, alles noch einmal zu durchdenken, wir tendieren allerdings dazu, Patienten nicht die vollen Kosten einer Behandlung im Ausland rückzuerstatten, sondern nur so viel, wie die Fallkosten in Südtirol ausmachen würden", so der Landeshauptmann.

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