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Grenzüberschreitende Gletscherbeobachtung: Neues Interreg-Projekt

Ein gemeinsames Gletschermonitoring-Konzept für Südtirol und Tirol wird am 20. April in Sterzing mit Interessensvertretern in einem Workshop vertieft.

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Ein innovatives Konzept zum grenzübergreifenden Gletschermonitoring unter besonderer Berücksichtigung der Anwenderorganisationen in den Bereichen Hydrologie, Naturgefahren, Wasser- und E-Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus: Das wird im Interreg-Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT erarbeitet. Dafür werden die bestehenden Gletschermessprogramme in Südtirol und Tirol koordiniert und möglichst einheitlich fortgeführt. Außerdem werden die detaillierten, direkt gemessenen Daten an einzelnen Gletschern mit modernen Fernerkundungsdaten von allen Gletschern des Untersuchungsgebietes kombiniert, um ein ganzheitliches Bild der aktuellen Gletscheränderungen zu erhalten. Zudem wird durch die Integration neuartiger Satellitendaten mit hoher zeitlicher Wiederholungsrate ein operationelles Nahzeit-Monitoringverfahren entwickelt, das kontinuierlich Daten für Entscheidungsträger und Anwender in den betroffenen Bereichen liefert. Die wissenschaftliche Bedeutung des Projektes liegt in der Aufwertung bestehender Messreihen durch neu gewonnene Daten, hauptsächlich aber in der Entwicklung neuer Methoden zur Kombination der Verfahren und Daten.

Die Projektpartner Universität Innsbruck, Eurac Research, das Hydrographische Amt des Landes Südtirol in der Agentur für Bevölkerungsschutz und Interessensvertreter tauschen sich bei einem Workshop aus, und zwar

am Freitag, dem 20. April,

von 10.00 bis 12.00 Uhr

im Stadttheater 

Sterzing, Goethe-Platz 1.

 

Das Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT wird vom Kooperationsprogramm Interreg Italia-Österreich finanziert und ist Teil der Förderprogramme für den Zeitraum 2014-2020.

mac


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