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ELER-Begleitausschuss prüft Programmumsetzung und genehmigt Änderungen

Der ELER-Begleitausschuss hat im Rahmen seiner jährlichen Sitzung den Durchführungsbericht sowie die für 2017 geplanten Programmänderungen genehmigt.

Der ELER-Begleitausschuss hat in dieser Woche getagt, um die Programmumsetzung zu prüfen - Foto: LPA/Rene Tumler
Zoomansicht Der ELER-Begleitausschuss hat in dieser Woche getagt, um die Programmumsetzung zu prüfen - Foto: LPA/Rene Tumler

Der Begleitausschuss des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum 2014-2020 des Landes Südtirol ist auf Einladung von südtiroler Agrarlandesrat Arnold Schuler in dieser Woche in Bozen zusammengetroffen, um die Umsetzung des europäischen Programms zu prüfen. Neben zahlreichen Interessensvertretungen - darunter Bauernbund, Dachverband für Natur und Umweltschutz, lokale Aktionsgruppen, Gleichstellungsrätin - waren auch in diesem Jahr das Landwirtschaftsministerium sowie die EU-Kommission vertreten, letztere durch Fanny Keresztes. „Der direkte persönliche Kontakt und Austausch zwischen allen Beteiligten, die an der Entwicklung des ländlichen Raumes interessiert sind, ist die beste Möglichkeit um unser Land weiterzuentwickeln“, ist Landesrat Schuler überzeugt.

Der Direktor im südtiroler Landesamt für EU-Strukturfonds in der Landwirtschaft, Paolo Fox, berichtete über die Durchführung des Programms und stellte den Mitgliedern des Ausschusses die für das laufende Jahr geplanten Programmänderungen vor. Neben kleineren Abänderungen, die einzelne Maßnahmen betreffen, müssen im Rahmen einer zweiten Programmänderung auch Finanzmittel des Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums zugunsten der erdbebengeschädigten Gebiete in Mittelitalien gekürzt werden. Es handelt sich in diesem Fall um eine Kürzung von drei Prozent der EU-Quote für die Jahre 2018-20. Dies sind in etwa fünf Millionen Euro. 

(LPA)

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