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18. November: Konferenz zu Autonomie und Förderalismus mit Juncker

Zur Konferenz "70 Jahre Pariser Vertrag: Autonomie und Föderalismus in Europa" wird am 18. November in Bozen auch EU-Kommissionspräsident Juncker erwartet.

EU-Kommissionspräsident Juncker wird am 18. November zur Konferenz über Autonomie und Föderalismus in Bozen erwartet - Foto: EU-Kommission
Zoomansicht EU-Kommissionspräsident Juncker wird am 18. November zur Konferenz über Autonomie und Föderalismus in Bozen erwartet - Foto: EU-Kommission

Vor 70 Jahren wurde mit der Unterzeichnung des so genannten "Pariser Vertrags" durch den österreichischen Außenminister Karl Gruber und den italienischen Ministerpräsidenten Alcide Degasperi die Grundlage für Südtirols Autonomie gelegt. 

Bei einer Festveranstaltung am vergangenen 5. September auf Schloss Sigmundskron haben Historiker den Vertrag aus geschichtswissenschaftlicher Sicht unter die Lupe genommen. Nun sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung die Rechtsgrundlage der Südtiroler Sonderautonomie im europäischen Kontext beleuchtet und ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Dabei werden die Rechtsexperten Walter Obwexer, Christina Binder, Antonio D'Altena, Helmut Tichy und Jens Woelk unterschiedliche Rechtsaspekte vertiefen. 

Die Konferenz wird vom Land Südtirol in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck an der Freien Universität Bozen ausgerichtet. Hochrangiger Tagungsgast wird Jean-Claude Juncker sein.  Der Präsident der Europäischen Kommission wird über "Das Prinzip der Subsidiarität und die Perspektiven der Regionen in der Europäischen Union von heute" sprechen.

Landeshauptmann Arno Kompatscher wird die Konferenz "70 Jahre Pariser Vertrag: Autonomie und Föderalismus in Europa"

am 18. November 2016

um 10 Uhr

in der Aula Magna der Freien Universität

Bozen, Universiätsplatz 1

gemeinsam mit Uni-Präsident Konrad Bergmeister eröffnen. 

(jw)


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