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Interreg Italien-Österreich: Erste 40 Kooperationsprojekte ausgewählt

Vorerst 40 Projekte werden über das Interreg-Programm V-A Italien-Österreich finanziert. Dafür hat sich der grenzübergreifende Lenkungsausschuss ausgesprochen.

Der grenzübergreifende Lenkungsausschuss des Kooperationsprogramms Interreg V-A Italien-Österreich befürwortete kürzlich die Finanzierung von 40 Kooperationsprojekten - Foto: LPA
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Der grenzübergreifende Lenkungsausschuss des Kooperationsprogramms Interreg V-A Italien-Österreich hat Ende September getagt. Das Gremium hat im Auftrag des Begleitausschusses die Finanzierung von knapp 40 grenzübergreifenden Kooperationsprojekten befürwortet.

Über das Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Österreich soll die ausgewogene und nachhaltige Entwicklung sowie die harmonische Integration im Grenzraum zwischen Italien und Österreich gefördert werden. Das Programm ist bis 2020 mit 98 Millionen Euro ausgestattet. Diese Summe umfasst über 82 Millionen an Fördergeldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie nationaler Kofinanzierungen, die von den beiden Staaten Italien und Österreich geleistet werden. Das Programmgebiet umfasst die Länder Salzburg, Tirol und Kärnten sowie die Regionen Venetien, Friaul-Julisch Venetien und das Land Südtirol.

Vom 14. März bis zum 6. Juni 2016 konnten im Rahmen des ersten Aufrufs Projektideen in den drei thematischen Achsen "Forschung und Innovation", "Natur und Kultur" und "Institutionen" eingereicht werden. Für diesen Aufruf standen 30.000.000 Euro EFRE-Fördermittel zur Verfügung. Insgesamt wurden 66 Projektvorschläge eingereicht mit in Summe 49 Millionen Euro beantragter Fördermittel. Die meisten Fördermittel wurden mit rund 29 Millionen Euro in der Achse 1 "Forschung und Innovation" beantragt. In der Achse 2 "Natur und Kultur" wurden hingegen 15,5 Millionen Euro und in der Achse 3 "Institutionen" wurden 5 Millionen Euro Fördermittel beantragt.

Am 27. und 28. September tagte der Lenkungsausschuss des Programms in der Landesforstschule Latemar und entschied über die Projektauswahl. Das Gremium setzt sich aus Vertretern der Programmregionen, der Europäischen Kommission und der beiden beteiligten Mitgliedstaaten sowie der sozioökonomischen Partnerschaft zusammen. Die Verwaltungsbehörde des Programms führt den Vorsitz. Hauptaufgabe des Lenkungsausschusses ist die Bewertung und Auswahl der förderfähigen Projekte. Nach umfassenden Bewertungen sprach sich der Lenkungsausschuss in seiner Sitzung für die Finanzierung von knapp 40 Kooperationsprojekten aus. Die Entscheidungen über die Genehmigung der Projekte werden in den kommenden Wochen von der Verwaltungsbehörde formalisiert. Anschließend werden die Lead Partner aller eingereichten Projekte schriftlich über die Entscheidung informiert.

Peter Gamper von der Verwaltungsbehörde des Kooperationsprogramms und Direktor im Landesamt für europäische Integration zeigte sich zufrieden: "Schon in der Vorbereitungsphase wurden unserer Erwartungen übertroffen, was die hohe Qualität der eingereichten Projekte anbelangt. Daher fand auch der Bewertungsprozess, der etwa vier Monate dauerte, auf sehr hohem Niveau statt. Nun hat der Lenkungsausschuss eine Auswahl von Projekten getroffen, die einen tatsächlichen und wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Grenzraum leisten können und den beteiligten Regionen auch einen relevanten grenzüberschreitenden Mehrwert einbringen werden."

jw


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